Samos an. Von hier fuhr er, durch ein samisches Schiff ver
stärkt, nach Teos, wo er die Einwohner zur Ruhe ermähnte.
Aber auch Chalkideus war mit dreiundzwanzig Schiffen von
Chios nach Teos unterwegs und zugleich kam das Heer der
Ktazomenier und Erythraier zu Lande heran. Nun fuhr
Strombichides, der davon rechtzeitig Kunde erhalten hatte,
wieder ab, und als er dann, schon auf hoher See, bemerkte,
wie stark die von Chios kommende Flotte war, machte er sich
auf die Flucht nach Samos. Die feindliche Flotte aber war
gleich hinter ihm her. In Teos wollte man das Landheer erst
nicht einlassen, nach der Flucht der Athener aber öffnete man
ihm die Tore. Eine Zeitlang sahen die Truppen sich die
Sache an und warteten ab, daß auch Chalkideus von der Ver
folgung zurückkäme. Da ihnen das jedoch zu lange dauerte,
fingen sie auf eigene Hand an, die von den Athenern auf der
Landseite der Stadt erbaute Mauer abzubrechen, wobei eine
Anzahl Perser, die unter Stages, einem Unterbefehlshaber des
Tissaphernes, zu ihnen gestoßen, ihnen behilflich war.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
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