nach Samos gekommen, nahm hier noch ein SamischeS Schiff zu
sich und steuerte dann nach Teos, wo er die Einwohner aufforderte,
sich ruhig zu verhalten. Aber auch Chalkideus kam von Chios mit
dreiundzwanzig Schiffen nach TeoS, und'zugleich marschirte die
Landmacht der Klazomenier und Erythräer an der Küste her ftie Flotte
begleitend^. Strombichides aber erhielt vorher Kunde und fuhr auf
die hohe See hinaus, und als er hier die vielen Schiffe von Ehios
herkommen-sah, floh er nach Samos; jene aber'setzten hinter ihm
drein. Das Fußvolk hatten die Tejer anfangs nicht aufnehmen
wollen, als aber die Athener flohen, so holten sie eS selber auf die
Insel. Eine Zeit lang hielten sich diese Truppen ruhig und
warteten auf die Rückkehr des Chalkideus von der Verfolgung; als dieser
aber ausblieb, so rissen sie aus eigene Hand daS Kastell nieder,
welches die Athener vor der Stadt der Tejer, dem Festland gegenüber,
erbaut hatten. Dabei half ihnen auch eine kleine Sckaar von
Persern, welche Stag'es, des Tissaphernes Untnfeldherr, befehligte.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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