begegnenden Schiffe auf, damit von ihrer Überkunft nichts
verlaute, und landeten dann zuerst am Festlande bei Korykos,
wo sie sie wieder freigaben. Hier hatten sie ihrerseits zunächst
eine Zusammenkunft mit einigen ihrer Anhänger aus Chios,
die ihnen rieten, ohne weiteres nach der Stadt hinüber zu fahren,
und so erschienen sie plötzlich vor Chios. Die große Menge
der Bevölkerung war darüber erstaunt und außer sich. Mit
den Oligarchen aber war verabredet, daß der Rat grade um
die Zeit versammelt sein sollte, und ihm teilten Chalkideus und
Alkibiades nun mit, es wären noch viele andere Schiffe im
Ansegeln, sagten aber nichts davon, daß die Flotte im Peiraios
eingeschlossen war. Infolgedessen sagte sich Chios und dann
auch Erpthrai von den Athenern los. Darauf sandte man
drei Schiffe ab und brachte auch Klazomenai zum Abfall. Die
Klazomenier begaben sich auch sogleich nach dem Festlande
hinüber nnd befestigten Polichna, um sich dahin von der Insel,
auf der ihre Stadt lag, im Notfall zurückziehen zu können.
Überall in den abgefallenen Orten war man geschäftig, die
Festungswerke instand zu setzen und zum Kriege zu rüsten.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
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