einanderlagen, und die Leute teils im Flusse, teils, soweit sie
etwa entkommen, von der Reiterei zusammengehauen wurden,
ergab sich Nikias an Gylippos, dem er sich lieber anvertrauen
wollte als den Syrakusern. Er überließ es ihm und den
Syrakusern, mit ihm zu machen, was sie wollten, bat aber,
das Morden gegen seine Leute einzustellen. Hierauf befahl
Gylippos, sie leben zu lassen und gefangen zu nehmen. Bis
auf die, welche man schon heimlich beiseite geschafft hatte,
wurden sie denn auch lebend eingebracht. Auch die dreihundert,
welche sich in der Nacht durchgeschlagen hatten, wurden ver
folgt und ebenfalls zu Gefangenen gemacht. Doch war die
Zahl der öffentlich eingebrachten Gefangenen nicht sehr bedeutend,
um so größer dagegen die Menge derer, welche heimlich weg
geschafft und über ganz Sizilien verstreut wurden, da sie nicht
wie die Leute des Demosthenes auf Grund einer Übereinkunft
in Gefangenschaft geraten waren. Zudem war ein großer
Teil des Heeres auf dem Platze geblieben Denn im ganzen
sizilischen Kriege war keine Schlacht so blutig gewesen wie
diese, und auch in den anderen zahlreichen Gefechten, welche
das Heer auf dem Marsche zu bestehen gehabt hatte, waren
nicht wenige gefallen. Immerhin gelang es vielen, durch die
Flucht zu entkommen, entweder sogleich, oder hinterher aus
der Sklaverei, wobei ihnen Katana als Zufluchtsort diente.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
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