Menschen und Schiffe verloren und die Syrakuser und ihre
Verbündeten den Sieg davongetragen hatten, fuhren diese,
nachdem sie ihre Schiffstrümmer und ihre Toten geborgen, an
die Stadt zurück und errichteten ein Siegeszeichen. Die Athener
dachten bei der Größe des Unglücks, das sie betroffen, nicht
einmal daran, um die Herausgabe ihrer Toten und ihrer
Schiffstrümmer zu bitten, sondern wollten noch in dieser Nacht
gleich abziehen. Demosthenes aber ging zu Nikias und schlug
ihm vor, ihre noch vorhandenen Schiffe zu bemannen und
damit bei Tagesanbruch womöglich die Ausfahrt zu erzwingen,
indem er verischerte, daß sie immer noch mehr brauchbare
Schiffe hätten als die Feinde. Die Athener hatten nämlich
-loch gegen sechzig Schiffe, die Gegner aber kaum fünfzig.
Nikias trat auch seiner Meinung bei; als jedoch die Schiffe
bemannt werden sollten, weigerten sich die Leute, an Bord zu
gehen, da sie durch die Niederlage völlig entmutigt waren und
an keinen Sieg mehr glaubten. So wurde denn allerseits be
schlossen, zu Lande abzuziehen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.