und Vermögen ausgedacht hatten, auch ihr Selbstvertrauen
seit der vorigen Seeschlacht gewachsen war, entschlossen sie sich,
nunmehr zugleich mit der Flotte und dem Landheere zum An
griff zu schreiten. Mit den Truppen aus der Stadt rückte
Gylippos schon etwas früher aus und führte sie an die athe
nische Mauer, soweit diese auf die Stadt gerichtet war. Von
der anderen Seite rückten die Hopliten, Reiter und leichten
Völker der Syrakuser vom Olympieiou her gegen die Mauer
vor, und bald nachher kamen auch die Schiffe der Syrakuser
zum Vorschein. Anfangs glaubten die Athener, es sei nur auf
einen Angriff mit dem Landheere abgesehen. Als sie dann
plötzlich auch die Schiffe kommen sahen, wurden sie ershcrocken
und stellten sich zum Teil auf und an der Mauer dem dort
andringenden Feinde gegenüber in Schlachtordnung, während
andere gegen die draußen vom Olympieion eilig herankommenden
zahlreichen Reiter und Speerschützen vorrückten. Wieder andere
eilten an den Strand, um sich auf die Schiffe zu begeben,
und fuhren, sobald die Mannschaft eingeschifft war, mit fünf
undsiebzig Schiffen dem Feinde entgegen. Die Syrakuser aber
hatten etwa achtzig.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
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