gerudert und ihre Kräfte gemessen hatten, ohne einen nennens
werten Erfolg zu erzielen, nur daß die Syrakuser den Athenern
ein paar Schiffe versenkt hatten, stellten sie den Kampf ein.
Gleichzeitig zog sich auch ihr Landheer von der Mauer zurück.
Am folgenden Tage ließen sich die Syrakuser nicht blicken,
und man merkte nicht, was sie vorhatten. Da Nikias sah,
daß die Schlacht unentshcieden geblieben war, und sich auf
einen neuen Angriff gefaßt machte, wies er die Trierarchen
an, ihre Schiffe, soweit sie beschädigt waren, wieder auszu
bessern, und verankerte Lastschiffe vor dem Pfahlwerke der
Athener, das er in Ermangelung eines umshclossenen Hafens
zum Schutze der Schiffe in der See angelegt hatte. Die
Lastschiffe wurden in Abständen von zwei Plethren verlegt^
damit die etwa gefährdeten Kriegsschiffe sich in Sicherheit
zurückziehen und ungehindert wieder auskaufen könnten. Mit
diesen Zurüstungen waren die Athener bis in die Nacht be
schäftigt.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.