zum Frühjahr auf die Fahrt ein, wozu er bei den Bundes
genossen Truppen aufbot und sich in Athen mit Geld, Schiffen
und Hopliten versehen ließ. Auch schickten die Athener zwanzig
Schiffe in die peloponnesischen Gewässer, um dort aufzupassen,
daß aus Korinth und dem Peloponnes nach Sizilien nichts
hinüberkäme. Denn da die Gesandten aus Sizilien den Ko
rinthern die Nachricht gebracht hatten, daß die Sachen dort
jetzt besser ständen, waren diese überzeugt, schon das erste Mal
die Schiffe grade zur rechten Zeit hingeschickt zu haben, und
wollten nun noch höher hinaus. Sie machten also nicht nur
selbst Anstalt, schweres Fußvolk auf Lastschiffen nach Sizilien
zu senden, sondern lagen auch den Lakedämoniern an, aus dem
übrigen Peloponnes ebenfalls Truppen hinüberzuschicken. Auch
bemannten sie fünfundzwanzig Schiffe, um damit gegen daS
athenische Geschwader bei Naupaktos einen Schlag zu führen,
damit die Athener dort sich vor ihren Trieren in acht nähmen
und die Abfahrt ihrer Lastschiffe nicht verhinderten.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.