war, nahmen die Athener Nikias den Oberbefehl zwar nicht ab,
stellten ihm aber bis zur Ankunft neu gewählter Feldherren zwei .
dortige Anführer, Menandros und Euthydemos, darin zur Seite,
damit er bei seiner Krankheit die Last nicht allein zu tragen habe.
Auch beschlossen sie, Verstärkungen für die Flotte und das Land
heer hinzuschicken und dazu Athener aus der Stammrolle und
Bundesgenossen einzustellen. Zu seinen Mitfeldherren aber wählten
sie Demotshenes, Alkistheneö' Sohn, und Eurymedon, Thukles'
Sohn. Eurymedon ließen sie sogleich um die Zeit der Winter-
sonnenwende mit zehn Schiffen und hundertzwanzig Talenten
nach Sizilien abgehen, um denen dort zugleich anzukündigen,
daß Verstärkung kommen und für sie gesorgt werden würde.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
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