Tempel, sondern sammelten ihre Toten, legten sie auf Scheiter
haufen und blieben über Nacht auf dem Schlachtfelde. Am
folgenden Tage gaben sie den Syrakusern, von denen und
deren Bundesgenossen gegen zweihundertsechzig gefallen waren,
ihre Toten unter Waffenstillstand heraus und sammelten die
Gebeine ihrer eigenen Toten. Von ihnen und ihren Bundes
genossen waren gegen fünfzig gefallen. Darauf führen sie
mit der den Feinden abgenommenen Waffenbeute wieder
ab nach Katana. Denn es war Winter, auch hielten sie es
nicht für möglich, den Krieg hier weiter zu führen, bevor sie
Reiterei aus Athen bekommen oder von den Bundesgenossen
hier im Lande an sich gezogen hätten, damit ihnen der Feind
an Reiterei nicht zu sehr überlegen wäre. Zugleich wollten
sie sich erst hier im Lande Geld verschaffen und von Athen
schicken lassen und einige Städte auf ihre Seite ziehen, die
sich, wie sie hofften, dazu jetzt nach der Schlacht eher bereit
finden lassen würden, auch sich noch weiter mit Lebensmitteln
und sonstigem Bedarf versehen, um dann im Frühjahr Sy
rakus anzugreifen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.