ab. Die Lakedämonier und ihre Bundesgenossen außer den
Korinthern zogen in diesem Winter ins Argeiische, verheerten
einen Strich Landes und nahmen von dort auf Wagen, die
sie bei sich hatten, Getreide mit. Den vertriebenen Argeiern
wiesen sie Orneai als Wohnsitz an und ließen dort zu deren
Schutz einen kleinen Teil ihres Heeres zurück. Darnach gingen
sie, nachdem man vereinbart, daß einstweilen zwischen Argos
und Orneai keinerlei Feindseligkeiten stattfinden sollten, mit
ihrem Heere wieder nach Hause. Als jedoch bald nahcher die
Athener mit dreißig Schiffen und sechshundert Hopliten ein
trafen, rückten die Argeier und die Athener mit dem ganzen
Heere vor Orneai und belagerten es einen Tag lang. In der
Nacht aber, wo sich das Heer unweit der Stadt gelagert hatte,
machten sich die Bewohner aus dem Staube. Als die Argeier
am Tage draus dahinterkamen, zerstörten sie Orneai. Darauf
zogen sie ab, und die Athener fuhren mit ihren Schiffen wieder
nach Hause.
geflüchteten Makedonien bei Methone an der Grenze von
Makedonien und verheerten das Gebiet des Perdikkas. Die
Lakedämonier aber schickten zu den thrakischen Chalkidiern und
forderten sie auf, Perdikkas zu Hilfe zu kommen. Doch die
wollten nicht. Damit endete der Winter und das sechzehnte
Jahr des Krieges, den Thnkydides beschrieben hat.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.