seine, nachher auch den Hauptleuten mitgeteilte Absicht ge
winnen konnte, so blieb er widrigen Wetters wegen dort liegen
und ließ die Sache auf sich beruhen, bis dann die Soldaten
aus langer Weile von selbst darauf verfielen, Hand ans Werk
zu legen und den Platz zu befestigen. Dabei griffen sie tüchtig
zu, und da sie keine eisernen Werkzeuge zum Behauen der
Steine hatten, suchten sie sich die Steine danach aus und
schleppten sie heran, um sie, wie es paßte, zusammenzufügen.
Den Lehm aber, wo es ohne den nicht ging, trugen sie in
Ermangelung von Trögen auf dem Rücken herbei, indem sie
sich, daß er liegen bliebe, vornüberbeugten und beide Hände
hinten zusammenfalteten, damit er nicht abrutschte. Überhaupt
beeilten sie sich auf alle Weise, an den angreifbarsten Stellen
damit fertig zu werden, bevor die Lakedämonier mit ihren Streit-
kräften herankämen. Größtenteils war nämlich der Platz schon
an sich sturmfrei und bedurfte keiner Mauer.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.