die Soldaten — er hatte nämlich seine Gedanken später auch den
Hauptlcuten mitgetheilt — so blieb er bei der herrschenden Unsee
ruhig liegen, bis den Soldaten in ihrer Langeweile ganz von selbst
die Lust kam, den Platz abzustecken und die Mauern aufzuführen. Sie
legten also Hand an, indem sie wegen Mangels eiserner Werkzeuge
zum Behauen ausgesuchte Steine herbeitrugen und sie
zusammenfügten, wie es grade paßte; und den Lehm, wo er nothwendig war,
trugen sie aus Mangel an Körben aus dem Rücken herzu, indem sie sich
bückten, damit er liegen bleibe, und die Hände über dem Rücken
zusammenfalteten, damit er nicht herabrutsche. Auch beeilten sie sich auf
jede Weise, die angreifbarsten Stellen auszubauen, bevor die
Lakedämonier noch anrücken könnten; denn der größere Umfang des Platzes
war an sich fest und bedurfte keiner Mauer.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.