welcher gutenteils grade durch die Wälder dort verursacht
worden war, lagen ihm solche Betrachtungen besonders nahe.
Nun aber waren seine Soldaten, weil sie sonst nicht Platz
genug hatten, genötigt gewesen, am Rande der Insel zu landen
und dort unter Aufstellung von Vorposten abzukochen. Dabei
hatte einer aus Versehen eine kleine Stelle im Holze in Brand
gesteckt, und als sich darauf ein Wind aufgemacht, war, ehe
man sich dessen versah, fast der ganze Wald abgebrannt. Jetzt
also konnte er die Lakedämonier besser beobachten und sich
überzeugen, daß sich weit mehr auf der Insel befanden, als
seiner Meinung nach vorher dort mit Lebensmitteln versorgt
waren, und daß es sich für die Athener schon der Mühe lohnen
werde, nachdem die Insel zugänglicher geworden, etwas Ernst
liches gegen sie zu unternehmen. Er richtete sich deshalb auf
einen Angriff ein, zu dem er von den Bundesgenossen in der
Nähe Verstärkungen an sich zog und alle sonst nötigen Vor
bereitungen traf. Kleon, der ihn schon im voraus durch einen
Boten benachrichtigt hatte, daß er mit den von ihm verlangten
Verstärkungen unterwegs sei, kam nun auch bei Pylos an.
Gleich nach ihrer Vereinigung sandten sie zunächst einen Herold
ins feindliche Lager am Festlande mit der Aufforderung, die
Leute auf der Insel anzuweisen, die Waffen zu strecken und
sich ohne neues Blutvergießen zu ergeben, welchenfalls sie bis
zu weiterer Übereinkunft in anständiger Haft gehalten werden
sollten.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
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