splitterten Angriffen ging es übel genug. Die Athener aber,
welche sich aus Furcht vor einer Umfassung durch die Überzahl
der Schiffe nicht getrauten, den Angriff auf die ganze Flotte
oder die Mitte der feindlichen Stellung zu richten, warfen sich
auf einen Flügel und bohrten den Feinden ein Schiff in den
Grund. Als diese hierauf einen Kreis bildeten, ruderten sie
um sie herum und suchten sie in Verwirrung zu bringen. Als
die peloponnesischen Schiffe den Kerkyräern gegenüber das be
merkten und fürchteten, eS könne ein zweites Naupaktos geben,
kamen sie den anderen zu Hilfe, und nun ging die ganze ver
einigte Flotte gegen die Athener vor. Darauf ruderten die
Athener rückwärts, und zwar ganz langsam, um die Feinde
festzuhalten und den Kerkyräern auf der Flucht einen möglichst
großen Vorsprung zu vershcaffen. Damit endete die Schlacht
gegen Sonnenuntergang.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.