partei, sondern auch von einer feindlichen Flotte bedroht sah,
geriet man in die größte Bestürzung, brachte auch gleich sechzig
Schiffe zu Wasser und schickte sie, sobald die Mannschaft an
Bord war, eins nach dem anderen einzeln gegen den Feind,
obgleich die Athener dazu rieten, zunächst sie allein vorgehen
zu lassen und selbst erst hinterher mit allen Schiffen zusammen
nachzukommen. Wie nun die Schiffe so einzeln an den Feind
kamen, gingen gleich zwei von ihnen über, auf anderen geriet
die Mannschaft unter sich in Streit, und von Ordnung war
dabei keine Rede. Als die Peloponnesier die Unordnung ge
wahr wurden, wandten sie sich mit zwanzig Schiffen gegen die
Kerkyräer, mit den übrigen gegen die zwölf athenischen Schiffe,
von denen zwei die „Salaminia" und die „Paralos" waren.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
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