ebenso sehr die Gegenpartei in der Stadt, wie auch den ansegelnden
Feind zu fürchten hatten. Gleichwohl machten sie sechzig Schiffe
seefertig und ließen sie gegen den Feind auslaufen, so wie immer eines
nach dem andern bemannt war, obgleich die Athener ihnen riethen,
sie selbst zuerst auslaufen zu lassen und dann mit allen Schiffen
zusammen nachzukommen. So wie nun ihre Schiffe sich dem Feinde
vereinzelt näherten, gingen sogleich zwei zu ihm über, auf andern
ge-rieth die Bemannung unter einander in Streit, und nirgends geschah
etwas nach der Ordnung. Da nun die Peloponnesier die Verwirrung
sahen, so stellten sie zwanzig von ihren Schiffen gegen die Kerkyräer
aus und wandten sich mit den übrigen gegen die zwölf Schiffe der
Athener, unter denen auch die „Salaminia" und die „Paralos"
waren.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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