auch nach dem Peloponnes dreißig Schiffe unter Asopios, dem
Sohne Phormions. Die Akarnanier hatten sie nämlich ge
beten, ihnen einen Sohn oder doch einen Verwandten Phor
mions als Feldherrn zu schicken. Auf der Fahrt plünderten
die Schiffe die Ortschaften an der lakonischen Küste, dann
aber schickte Asopios die meisten wieder nach Hause und fuhr
selbst mit nur zwölf Schiffen nach Naupaktos. Darauf wandte
er sich, nachdem er ganz Arkarnanien auf die Beine gebracht
hatte, nach Oiniadai, und während er mit der Flotte vor dem
Acheloos erschien, verwüstete das Landheer die Umgegend. Da
die Stadt sich aber nicht ergab, ließ er das Landheer wieder
abziehen und fuhr selbst mit der Flotte nach Leukas, wo er
bei Nerikos eine Landung machte, dabei aber auf dem Rück
züge von der nicht zahlreichen Besatzung und der aufgestan
denen Landbevölkerung mit einem Teile seines Heeres erschlagen
wurde. Nachher holten die Athener, als sie wieder zu Schiff
waren, ihre Toten unter Waffenstillstand von den Leukadiern ab.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
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