nicht verschmerzen konnten, waren das ganze nächste und das
folgende Jahr nach der Schlacht eifrig darauf aus, Schiffe
zu bauen und ihre Flotte instand zu setzen. Auch sparten sie
kein Geld, um im Peloponnes selbst und überall in Griechen
land Seeleute zu werben. Als die Kerkyräer davon hörten,
wurden sie doch bange, da sie keinem der in Griechenland be
stehenden Bündnisse angehörten, auch sich weder in den Athe
nischen noch den Lakedämonischen Bund eingeschrieben hatten.
Sie beschlossen deshalb, die Athener um ein Bündnis anzu
gehen und zu versuchen, ob sie von da nicht Hilfe erhalten
könnten. Kaum aber hatten die Korinther davon gehört, als
sie ebenfalls Gesandte nach Athen schickten, um nicht durch
eine Vereinigung der athenischen Flotte mit der kerkyräischen
Flotte verhindert zu werden, den Krieg nach Wunsche zu be
enden. In einer zu dem Ende anberaumten Volksversammlung
kamen beide Teile zu Worte, und zunächst ließen sich die Kerky
räer folgendermaßen vernehmen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.