also von den Athenern, angeblich, um die Götter zu versöhnen,
in Wahrheit aber, weil sie wußten, daß Perikles, der Sohn
des Xanthippos, durch seine Mutter mit jenem Geschlechte
verwandt war, und sie nach dessen Vertreibung mit den Athe
nern leichter fertig zu werden dachten. Und wenn sie auch
nicht grade darauf rechneten, daß es wirklich dazu kommen l
würde, so durften sie immerhin hoffen, seine Stellung in der
Stadt würde darunter leiden, wenn es hieße, daß es doch mit
um dieser Verwandtschaft wegen zum Kriege komme. Denn
Perikles war zu der Zeit der mächtigste Mann und, solange
er an der Spitze stand, stets ein Gegner der Lakedämonier.
Von Nachgiebigkeit gegen sie wollte er nichts wissen, sondern
die Athener zum Kriege treiben.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.