gleich als ob sie vor allen Dingen den Göttern die Ehre geben
wollten; daneben wußten sie aber auch, daß Perikles, des
Xanthippos Sohn, mütterlicher Seits mit jenem Geschlecht verwandt war,
und dursten sicher sein, mit den Athenern leichter fertig zu werden,
wenn jener ausgetrieben würde. Zwar erwarteten sie nicht sowohl,
daß ihm grade dies widerfahren müsse, aber doch, daß es in der Stadt
böses Blut gegen ihn machen werde, da er ja dieser schlimmen
Verwandtschaft wegen auch zum Theil am Kriege Schuld sei. Denn er
war zu seiner Zeit der mächtigste Mann, und da er die
Staatsgeschäste lenkte, wirkte er in allen Dingen den Lakedämonier« entgegen,
und ließ nicht zu, daß man ihnen nachgebe, sondern es war sein
Trachten, die Athener zum Krieg zu bewegen.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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