der Sadt geflohen waren, diese Vorfälle sahen, so faßten sie wieder
Muth und stellten sich wieder vor ihren Mauern in Schlachtordnung
gegen die ihnen gegenüberstehenden Athener und schickten zugleich
einen Theil der Ihrigen nach der kreisförmigen Mauer bei Epipolä,
im Glauben, dieselbe unbesetzt zu finden und nehmen zu können.
Auch nahmen sie ein Vorwerk von zehn Plethren (1000 Fuß) Länge
und zerstörten es, aber die Kreismauer selbst zu nehmen, hinderte sie
Nikias, der zufällig krank daselbst zurückgeblieben war. Dieser
befahlnämlich seinen Wärtern, die Maschinen und das Holz, das vor
den Mauern aufgehäuft lag, in Brand zu stecken, da er einsah, daß
sie bei ihrer Entblößung an Mannschaft auf andere Weise sich nicht
aus der Noth helfen könnten. Und dieß hatte auch die beabsichtigte
Wirkung; denn des Feuers wegen drangen die Syrakusaner nicht
weiter mehr vor,- sondern zogen sich wieder zurück. Und bereits war
auch Hülfe im Anzug gegen die Kreismauer, von den Athenern unten
in der Fläche, welche die Syrakusaner daselbst zurückgeschlagen
hatten, und zugleich mit diesen erschienen auch die Schiffe, die von
Thapsos her, wie befohlen war, in den großen Hafen einliefen. Als
die von oben das sahen, zogen sie. sich schnell zurück in die Stadt,
und so auch das ganze übrige Heer der Syrakusaner. und sie, hofften
jetzt nicht mehr mit ihrer gegenwärtigen Macht im Stande zu sein,
die Einschließung bis an's Meer hinab verhindern zu können.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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