mitbegriffen waren, die Stadt, vorgebend, sie wollten Kräuter und
Holz sammeln, und entfernten sich mehr und mehr von den Mauern,
immer in kleinen Gruppen bei einander, indem sie wirklich das
suchten, was sie zum Vorwand genommen. Als sie sich dann schon
ziemlich weit von Olpä entfernt hatten, beschleunigten sie ihre Schritte.
Die Amprakioten aber und die Andern, wie sie grade so haufenweise
bei einander standen und jene davon gehen sahen, machten sich auch
auf die Beine und liefen hinterdrein, um jene noch einzuholen. Die
Akarnaner glaubten nun zuerst, Alle insgesammt wollten gleicherweise
ohne Vertrag durchgehen, machten sich hinter den Peloponnesiern her
und es kam sogar vor, daß der Eine und Andere von ihnen nach
den eigenen Feldherrn schoß, die abwehrten und sagten, es sei ein
Vertrag abgeschlossen worden, denn man glaubte, es sei Verrath im
Spiel. Dann ließen sie aber doch die Mantineer und die
Peloponnesier abziehen und tödteten nur die Amprakioten. Dabei gab es aber
viel Streit und Ungewißheit, ob Einer ein Amprakiote sei oder ein
Peloponnesier. Ihrer zweihundert ungefähr hieben sie nieder, die
Andern flüchteten sich aus das angrenzende Agräische Gebiet und der
Agräer-König, Salynthios, der ihr Freund war, nahm sie aus.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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