beriethen sich mit der Bürgerschaft und sagten ihm dann, sie wollten
sein Begehren zuerst den Athenern mittheilen, und wenn diese dazu
riethen, so wollten sie ihm willfahren. Bis dahin, baten sie, möge er
ihnen Waffenruhe gewähren und ihr Land nicht verwüsten. Er gab
ihnen nun so viel Tage Waffenstillstand, als nöthig schien, um hin
und her zu kommen, und verheerte ihr Land nicht. Nachdem aber die
platäischen Abgesandten zu den Athenern gekommen waren und sich
mit ihnen berathen hatten, kamen sie zurück und meldeten denen in
der Stadt Folgendes: „Weder vordem, ihr Männer von Platäa,
seit wir ihre Bundesgenossen geworden, — so sagen die Athener,
— hätten sie euch in irgend einem Dinge beleidigen lassen, noch auch
würden sie jetzt ruhig zusehen, sondern nach Kräften zu Hülfe ziehen.
Sie ermähnen euch bei den Eiden, die unsere Väter geschworen haben,
an der Bundesgenossenschaft Nichts zu ändern." 1 2
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.