zwanzig Schiffe in die peloponnesischen Gewässer unter Anführung des
Phormio, der sich bei Naupaktos aufstellte und Wache hielt, daß von
Korinth und dem Krisäischen Meerbusen weder Jemand aus- noch
einsegeln konnte. Andere sechs Schiffe sandten sie unter dem
Ober befehl des Melesander nc^ch Karten und Linien, damit sie in jenen 1
Gegenden Geld eintreiben und Acht haben sollten, daß peloponnesiscke
Kaperschiffe sich nicht festsetzten, um von dort aus die Fahrt der
Kausmannsschiffe von Phaselis und Phönikien und dem dasigen Festlande
zu beunruhigen. Als aber Melesander mit der Besatzung der
athenischen Schiffe und mit Truppen der Bundesgenossen einen Einsall
in die lykische Landschaft machte, so fiel er selbst, und mit ihm ging
ein Theil des geschlagenen Heeres zu Grunde.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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