Diese ihre Rede hatten die Lakedämonier in dem Glauben
gehalten, die Athener hätten sich schon längst nach Frieden
gesehnt; nur weil sie ihrerseits nicht dazu bereit gewesen, sei
es bisher nicht dazu gekommen, und wenn man ihnen jetzt
Frieden anböte, würden sie gern zugreifen und die Leute heraus
geben. Die Athener aber glaubten, jetzt, wo sie die Leute auf
der Insel in ihrer Gewalt hatten, könnten sie jeden Augenblick
Frieden haben, und wollten höher hinaus. Wer sie haupt
sächlich darin bestärkte, war Kleon, Kleainetos' Sohn, der zu
der Zeit Führer der demokratischen Partei und der Mann der
Menge war. Der bewog sie, zu antworten, erst müßten die
Leute auf der Insel die Waffen strecken und sich ergeben und
nach Athen gebracht werden; danach die Lakedämonier Nisaia,
Pagai, Troizen und Achaia herausgeben, die sie nicht im Kriege
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gewonnen, sondern die Athener in einer Zwangslage, wo sie
unbedingt Frieden bedurft, in dem früheren Vertrage ihnen
abgetreten hätten; dann könnten sie die Leute bekommen und
Frieden schließen auf so lange Zeit, wie es beiden Teilen
beliebe.