„Wozu bedarf es langer Ermunterung, ihr Männer?
Zum Kampfe sind wir ja hier, und Alle zum selben Kampfe. Unsere
Rüstung scheint mir geschickter, um Muth einzuflößen, als schöne
Worte, die an ein schwaches Heer gerichtet würden. Wo Argiver und
Mantineer und Athener und die Ersten der Inselbewohner zu
einander stehen, wie sollte da Einer mit solchen und so zahlreichen Bun»
desgenossen nicht große Zuversicht des Sieges hegen, zumal gegen-
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über Leuten, die nur ihren Volkshaufen entgegenstellen können, und
nicht so auserlesene Männer, wie wir, — und was noch mehr ist,
gegenüber Sikelioten, die zwar meinen, uns verachten zu dürfen,
uns aber nicht Stand halten werden, weil ihre Geschicklichkeit hinter
ihrer Kühnheit zurückbleibt. Es habe aber auch Jeder vor Augen,
daß wir weit von unserer Heimat entfernt sind und hier keinen
befreundeten Boden haben, außer den ihr selber mit dem Schwert
erkämpfen werdet. Und ich rufe euch das Gegentheil von dem zu, was
die Feinde, wie ich wohl weiß, den Ihrigen sagen werden. Jene
sagen, daß sie um ihr Vaterland kämpfen, — ich sage euch, daß ihr hier
nicht im Vaterlande kämpft, sondern an einem Orte, wo ihr siegen
müßt, wenn ihr nicht einen Rückzug unter großen Gefahren haben
wollt. Denn zahlreiche Reiterei wird euch dann auf dem Hals fitzen.
So gedenkt also eures eigenen Werthes, geht muthig an die Feinde
und seid überzeugt, daß die vorhandene Noth und Hülslofigkeit mehr
zu fürchten find, als die Feinde."