Nikias seinerseits sagte dieß Alles in der Absicht, die
Athener entweder durch den großen Umfang der Kriegserfordernisse
abzuschrecken, oder um aus diese Weise wenigstens mit größtmöglicher
Sicherheit den Seezug antreten zu können, wenn er schon dazu
genöthigt würde. Jenen aber war durch die Mannhaftigkeit der
Kriegsrüstungen keineswegs die Lust benommen worden, sondern sie
wurden jetzt erst noch viel eifriger, so daß Nikias also gerade das
Gegentheil erreicht hatte. Seine Aufforderung wurde gut geheißen,
und erst damit schien die Sache vollends die rechte Sicherheit
gewonnen zu haben. Und Alle in gleicher Weise ergriff die Begierde,
mit auszuziehen. Die Aelteren hofften das Land zu unterwerfen,
gegen welches sie zögen, oder doch bei so gewaltiger Kriegsmacht
einer Niederlage nicht ausgesetzt zu sein; die jüngeres Alters sehnten
sich, entlegene Gegenden zu sehen und kennen zu lernen, und waren
voll guter Hoffnung, wohlbehalten zu bleiben; der große Söldnerhaufe
aber dachte sowohl für den Augenblick Geld zu gewinnen, als auch
die Herrschaft Athens so zu erweitern, daß sie den immerwährenden
Kriegssold zu erwarten hätten. Wenn nun Manchem auch das Alles
nicht gefiel, so mußte er doch bei der allzugroßen Leidenschaftlichkeit
der Mehrzahl fürchten,, durch eine gegentheilige Abstimmung als
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schlechtgesinnter Bürger zu ershceinen, und schwieg deßhalb.