Das also war der erste Ausbruch der Leidenschaften, welche
die Kerkyräer in der Stadt gegen einander zum Blutvergießen trieben.
Eurymedou und seine Athener gingen danach wieder mit den Schiffen
unter Segel. Später aber nahmen die Flüchtlinge der Kerkyräer —
denn es hatten sich ihrer gegen Fünfhundert gerettet — einige ver
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schanzte Werke auf dem Festlande weg und machten sich zum Herrn des
der Insel gegenüber liegenden und ihr zugehörigen Landes, und von
hier aus unternahmen sie dann Raubzüge gegen die Insel und
richteten großen Schaden an; so daß auch in der Stadt eine große
Hungersnoth entstand. Auch schickten sie Gesandte nach Lakedämon und nach
Korinth und baten, sie in die Heimath zurückzuführen. Da sie aber
hier Nichts ausrichteten, so verschafften sie sich nach einiger Zeit Schiffe
und Hülfstruppen und setzten nach der Insel über, in Allem ungefähr
sechshundert Mann stark, und nachdem sie die Schiffe verbrannt hatten,
damit ihnen jede andere Hoffnung, als die in der Eroberung'des
Landes für sie lag, abgeschnitten sei, erstiegen sie den Berg Jstone,
erbauten daselbst eine Verschanzung und fügten von hier aus denen
in der Stadt großen Schaden zu und machten sich zu Herren des
offenen Landes.