Ein Tag verging dazwischen ruhig, dann erhob sich wieder
der Kamps und es siegte das Volk, weil es durch seine Stellung
stärker und auch an Menge überlegen war. Auch die Weiber halfen bei
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ihnen tapfer mit, denn sie warfen von den Häusern herab mit
Ziegelsteinen und hinten den Lärm ganz wider die weibliche Natur muthig
aus. Als aber am späten Abend die Gegner weichen mußten, so
fürchteten diese in ihrer Minderzahl, das Volk möchte im ersten Anlauf sich
des Schiffswerftes bemächtigen, ihnen auf den Leib rücken und sie alle
niederhauen, und darum steckten sie die Familienhäuser rings um den
Markt her und die Zinshäuser in Brand, damit jenen der Weg
versperrt sei, und sie schonten dabei weder eigenes, noch fremdes Gut, so
daß auch viele Waaren der Kaufleute mit verbrannten und die ganze
Stadt Gefahr lief, in Asche gelegt zu werden, hätte sich ein Wind
erhoben, der die Flamme gegen die Stadtseite hintrieb. Nach
Beendigung des Kampfes überließen sich beide Theile der Ruhe und blieben
die Nacht über auf ihrer Hut. Das korinthische Schiff aber machte
sich, da das Volk gesiegt hatte, in der Stille davon, und auch die
Mehrzahl der Hülfsvölker setzte unbemerkt nach dem Festlande über.