und diesmal siegte das Volk, dem die Hrtlichkeit und seine
Überzahl zustatten kam. Auch die Weiber beteiligten sich eifrig
daran, warfen Ziegel von den Häusern und hielten im Toben
des Kampfes heldenmütig aus. Besiegt, wie sie waren, fürchteten
die Gegner bei Einbruch der Nacht, das Volk könne sich im
ersten Ansturm der Schiffswerft bemächtigen und sie alle nieder
machen. Um ihm den Weg zu versperren, steckten sie deshalb
rings um den Markt herum die Bürgerhäuser und Miet
wohnungen in Brand, wobei sie weder ihre eigenen noch
fremde Häuser vershconten, so daß viel Kaufmannsgut mit
draufging und wahrscheinlich die ganze Stadt ein Raub der
Flammen geworden wäre, wenn der Wind das Feuer auf sie
zugetrieben hätte. Nach Beendigung des Kampfes hielten sich
beide Teile ruhig und blieben über Nacht auf ihrer Hut. Das
korinthische Schiff machte sich nach dem Siege des Volkes in
aller Stille auf und davon, und auch jene Freishcaren zogen
größtenteils unbemerkt wieder nach dem Festlande ab.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.