Auf Sicilien unternahmen die Athener in demselben
Winter von der See aus eine Landung gegen Himeräa,' während
gleichzeitig die Sikelier vom Binnenlande aus über die Gränzen von
Himeräa eindrangen, und auch gegen die äolischen Inseln segelten sie.
Als sie dann in Rhegium wieder eingelaufen, trafen sie dort den
Pythodoros, des Jsolochos Sohn, als Feldherrn der Athener, der
den Laches in seinem Flottenkommando abgelöst hatte. Die
Sikelischen Bundesgenossen hatten nämlich Schiffe nach Athen
geschickt und diese überredet, sie mit einer stärkeren Flotte zu unter -
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stützen. Denn auf ihrem Landgebiet waren die Syrakusaner Meister
und auch von der See wurden sie durch eine geringe Zahl Schiffe von
jenen abgeschnitten. Das nun wollten sie nicht länger mehr ertragen,
und trachteten nun eine Flotte aufzubringen. Die Athener bemannten
auch vierzig Schiffe, sie ihnen zuzusenden, einmal weil sie den Krieg
so früher zu Ende zu bringen hofften, und dann auch, weil sie ihrer
Flotte Gelegenheit zur Uebung geben wollten. Den einen der
Feldherrn nun, den Pythodoros, sandten sie mit wenigen Schiffen ab;
Sophokles, den Sohn des Sostratides, und Eurymedon, des Thukles
Sohn, wollten sie mit der größeren Zahl der Schiffe später nachschicken.
Pythodoros aber, der bereits an des Laches Statt das Kommando
des Geschwaders übernommen hatte, segelte zu Winters Ende gegen
die Verschanzung der Lokrer, welche Laches früher genommen hatte,
wurde aber im Treffen von den Lokrern besiegt und zog sich wieder
zurück.