Kunst ternnen Kannst, sollte aber nicht vielmehr, was Gott, der Jene Materie selbst aus dem Nichtseienden geschaffen, mit unerforschlicher Weisheit zusammengestellt, wenn er will, unzerstört und unverändert sein, sondern Tag für Tag schwindend? Wenn nämlich die Speise in Fleisch sich verwandelt und in Knochen und in Sehnen, das Fleisch 30 aber in Haare und Nägel,während der frühere Leib fortgeht.
Werden des einmal Geschaffenen zu Knochen und Fleisch und Sehnen von ihm sein, wenn wir wollen, daß auch nur ganz kurz bleibe das von irgendeinem künstler Geschaffene. Fließen ist nicht
schuf den Menschen«.
Samens an werde und vergehe und in Wirklichkeit niemals sei. Was ein Unterfangen (Hypothese)mir zu sein scheint, nach leichtfertiger Phantasie wahr, aber keineswegs nach wahrhaftem Verstand.
Seienden sei; wie aber sollte diese sein, wenn auch kein Ende genommen hat das Bilen in der Materie? Denn nicht sagen wir zuvor, daß etwas geschaffen sei, bis man in ihm eine gewisse Vollendung der Form erblickt, welche zu dem Wachstum des Ganzen ihm zugrunde liegt.
De Resurrectione. Methodius. ed. D.G. Nathanael Bonwetsch. Germany. 2014.
Sponsored by University of Leipzig.
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