erkennen wir daraus seine ganze Größe, der Künstler hirenach auch jenes ganzen Bildes Größe macht. Wenn aber nun das, nach 1 welchem das Übrige, d.h. das Ganze, geschaffen werden muß, nicht für sich ist, sondern durch anderes vernichtet wird, abgelöst durch Hinzukommendes, und jenes Hinzukommende durch anderes Hinzugekommene, und jenes wieder durch anderes, wie soll dann der Künstler
das ganze Bild zu Ende führen, indem die Materie niemals dieselbe bleibt? Denn es muß die zur Herstellung des Bildes genommene Materie für sich selbst bleiben und nicht vergehend, sondern nur übergehend in das Bild, worein sie der Künstler bilden will, sei es eines Kindes oder Jünglings.
De Resurrectione. Methodius. ed. D.G. Nathanael Bonwetsch. Germany. 2014.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.