Methodius De Libero Arbitrio 18

ed. D.G. Nathanael Bonwetsch

De Libero Arbitrio. Methodius. ed. D.G. Nathanael Bonwetsch. Germany. 2014.

Sponsored by University of Leipzig.

Funding provided by European Social Fund Saxony.

Current edition

De Libero Arbitrio (Greek) (Methodius, De Libero Arbitrio, Bonwetsch, Hinrichs, 1917)

Notes on the current edition

De Libero Arbitrio

1. S Ezn 2 »gegeben«: »Frage, woher dem Teufel die Kenntnis (statt dianolŭ unĕdĕnie l. diavolu vĕdĕnie) des Bösen wird« + S 4f »welche ihr Satan nennt« Ezn 5 »Entgegen — gesagt« Z. 6: »Wir sagen« Ezn 8 »mit B. umg. wollend«: »schaden will« Ezn 9 »auf—meidend Z. 15: »und sich hinundhergehend umhertreibt, die Mittel ausfindig zu machen, dann aber die Zeit findet, da einer der Ärzte seinem Feinde den Auftrag gibt, sich diesem nicht zu nahen und von jenen Speisen nicht zu kosten, wodurch er zur Gesundheit gelangen könnte« Ezn 15 »diese« S 25v | »meiden« φεύγοντα: viell. φευκτέον 17 »als d. Schädl. ihm bef.«: »das ihm als nützlich Verordnete als schädlich darstellt« Ezn 19 »so vertr. machend«: »hierdurch« Ezn 21 »es lernend«: »die Mittel gefunden hat und ihm schädlich geworden ist« Ezn 22 »zuerst — alsdann, daß er«: »den ersterschaffenen Menschen beneidete und« Ezn 25 »Er wußte aber«: »Als er aber hörte« Ezn
2. S Ezn 1 »von einer todbringenden Frucht« Ezn und + »da legte er diese dem Menschen vor« 1f »wie mir scheint — zu sterben schien« (»und — nehmen« Z. 4f auch bei Ezn) Z. 5: »nicht als ob sie schädlich gewesen wäre für die Nahrung des Menschen oder von Natur eine todbringende Pflanze« richtig Ezn 6 »des Todes« S 26 7 »als der — verboten«: »wie einem Verbrecher, welcher den Befehl des Befehlgebers übertritt, der ihm aufgetragen wurde« Ezn | »Er«: »der Feind« Ezn 8f »noch nicht w., w. i. B. ist«: »Denn nicht etwa mit Gewißheit wußte er, daß er dadurch etwas ihm Schädliches tun könnte, sondern im Zweifel und im Unklaren sich annähernd, ob es gelingen werde oder nicht gelingen werde« Ezn 10 »und den — Empfangenden« Z. 11 und (Z. 11f) »wie das Böse — Drohung Gottes« Z. 13: »daß seine Gebote ihm den tod bewirkten und daß mit Recht er und der Mensch bestraft worden seien, welchen er zum Ungehorsam verleitet hatte, zu kosten von dem Baum, welcher nicht von Natur todbringend war, sondern erst durch die Androhungen Gottes die Ursache solcher Dinge geworden ist« Ezn 11f vielleicht »nicht aus einer früheren . . erkannte er da, wie das Böse ist« 15 »wenn auch — lernte« Z. 17: »während dieser, die Befehle des Arztes beiseite lassend, dem Feinde folgte, welcher ihm schädliche Ratschläge gab, wodurch die Ursache des Schadens nicht vom Arzte, welcher ihm schon vorher es vorausgesagt hat, zu verstehen ist, sondern vom Feind, welcher vom Gebote des Arztes das ihm Schädliche erfand« Ezn 17f »Denn nicht — gestehend S. 193, 7 < Ezn
3. 11 Gen. 2, 17 — 16 Theoph. Ad Autol. II, 25. Iren. Adv. haer. IV, 38, 1 S Ezn — 16 vgl. Prokop. PGr 87, 1 S. 164 B. Greg. Naz. Or. 38, 12 3 »obschon« ižde: »welcher« iže HSS 7 »Auf die« S 26v 10 »als Gott — kund tuend«: »wollte er dem Menschen schaden« Ezn 12 »er«: »Gott« Ezn 14 »und hätte — Baumes« Z. 16: »so wäre ihm die Todesstrafe nicht zuteil geworden; weil er aus Unkenntnis gegessen hätte oder aus Unenthaltsamkeit von der Speise des Baumes, so wäre er keiner Strafe schuldig gewesen« Ezn 16 »wie auch — kann« Z. 17: »Denn auch ein Säugling, welcher nach einer andern Speise verlangt, ist nicht strafbar, sondern bemitleidenswert, weil er beim Mangel an Milch sich hierzu verleiten ließ« Ezn | Prok.: ὁ δὲ Ἀδὰμ νήπιος ἦν· στερεὰ γὰρ τροφὴ τοῖς νεωστὶ τεχθεῖσιν ἀνάρμοστος. Theoph. S. 125 καὶ γὰρ νῦν ἐπὰν γενηθῇ παιδίον, οὐκ ἤδη δύναται ἄρτον ἐσθίειν, ἀλλὰ πρῶτον γάλακτι ἀνατρέφεται, ἔπειτα κατὰ πρόβασιν τῆς ἡλικίας καὶ ἐπὶ τὴν στερεὰν τροφὴν ἔρχεται. οὕτως ἂν γεγόνει καὶ τῷ Ἀδάμ. Iren. sicut infans solidum cibum adhuc accipere non potest, erat ὁ ἄνθρωπος ἀδύνατος λαβεῖν αὐτὸ (scil. τὸ τέλειον)· νήπιος γὰρ ἦν. Greg. or. 38, 12 τὸ ξύλον τῆς γνώσεως . . καλὸν μὲν εὐκαίρως μεταλαμβανόμενον . . οὐ καλὸν δὲ τοῖς ἁπλουστέροις ἔτι . . , ὥσπερ οὐδὲ τροφὴ τελεία λυσιτελὴς τοῖς ἁπαλοῖς ἔτι 17 »sei es — habend« Z. 18 < Ezn 18 »und wären — würdig ist« S. 194, 3: »Dagegen wurde die Schlange, welche der Satan ist, mit Recht bestraft, wegen der unversöhnlichen Feinchaft, welche sie gegen den Menschen hatte« Exn: mit S D r IV, 11 non est iusti iudicii ex praescientia damnari aliquid quod re et opere non sit admissum
4. 4 S. zu De autex. 17, 5 S. 190, 11. De res. I, 36, 2. 3 — 6 Iren. Adv. haer. IV, 39, 1 S C (von Z. 4 an) D r (bis Z. 3, s. zu S. 193, 18) Ezn 4 C in C 236r und R 222r (Holl 196). Lemma C ἐκ τοῦ αὐτοῦ (vorausgeht De autex. 13, 1—5), R τοῦ αὐτοῦ (vorausgeht De resurr. I, 38, 3. 4) | εἶπον ἔγωγε: »bezeichnen wir« Ezn 6 »τὸ δὲ — παρακοὴ«: »und das Böse vom Ungehorsam des Menschen« Ezn | ἐκ τοῦ — ἐντολήν Ζ. 7: »denn Gott hat den Menschen so sehr geehrt, dieser aber war ungehorsam und trat das Gebot mit Füßen« Ezn |ἐκ τοῦ — ὑπερβάντα Ζ. 7 < C r | προστ. περιπ.] πρὸς διαθήκην προσπεσεῖν (εἰσπεσεῖν)? »in das Testament gefallen« S 7 ὑπερβάντα S Md: ὑπερθέντα C | τῆς τ. θ. ἐντολῆς C r | . .] »daher auch« S 27 | πολλάκις — μάλιστα . . ἔστιν Ζ. 8: »Darum finden wir alles das« Ezn 9 σαφῶς — κακόν Ζ. 10] »Wenn aber nun man beistimmen muß, zu tun sei nur das Gotte ungehorsam zu sein, so deutlich gelernt habend, dies sei böse« S | σαφῶς < Ezn ὑπάρχει C Ezn 10 »ἦν — zu tun« Z. 18 < Ezn | ποτε γὰρ + S 19 »Daß nicht (< S b) böse zu sagen, der Teufel kenne das Böse, Gotte ungehorsam zu sein« vor» Aber nun« + mit roter Schrift S 20 »von Gott wisse« S Ezn: viell. (»geworden) von Gott, wisse« | »das — daß Gott» Z. 20f < Ezn