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Wecklein 1888, p. 306
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Kommos, Aussöhnung der gekränkten und tief ergrimmten Erinyen durch die begütigenden Worte der Athena. Der Chor singt zwei Strophen, die er als Antistrophen wiederholt. Jeder Strophe und Antistrophe folgen 13 Verse der Athena, wornach die Partie mit 12 Versen Stichomythie und 12 Versen einer
ῥῆσις der Athena abgeschlossen wird. Vgl. zu
Ag. 1435
.
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Wecklein 1888, p. 308
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Erhebet in nicht allzu leidenschaftlicher Weise als Göttinnen um Menschen solchen Groll,
dafs der unverschlossene Mund Geifer
βροτῶν fallen läfst. Vgl. 183 f.
στήσητε χόλον wie Soph. Oed. Τ. 699
ὅτου ποτὲ μῆνιν τοσήνδε
πράγμα τος
στήσας ἔχεις,
Hom. N333
ἵστατο νεῖκος, τ
11
ἔριν στήσαντες. Mit
ὑπερθύμως στήσητε χόλον vgl. auch
Ag.226
ὀργᾶν
περιοργώς. Das Wort
δύσκημος ist nur bekannt aus einer unverständlichen Glosse des Hesych.
δύσκημον·
ἄφρανα δυσοιώνιστον, worin
ἄφρανα in
ἀφρὸν verbessert auf unsere Stelle hinweist, und kommt von
κημός (Mundbinde), vgl. Schol. zu
Aristoph. Ri. 1147
Αἰσχύλος ἐν Λυκούργῳ ἀλληγορικῶς τοὺς δεσμούς κημοὺς εἴρηκε διὰ τούτων „καὶ τούσδε κημοὺς στόματος,
entspricht also den Wörtern
ἀχάλινος,
δυσχαλίνωτος. Nach Athen. XII p. 548 C trug man beim Kneten des Teiges einen
κημός.
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1
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Wecklein 1888, p. 309
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Auch ich könnte drohen; denn Zeus würde auf meine Bitte euch mit dem Wetterstrahle treffen und ich könnte sogar selbst den Blitz schleudern. Mit
καὶ
..
λέγειν giebt man an, dafs man
et was nicht zu sagen braucht oder nicht sagen mag. Vgl.
Ag. 603
,
Plat. Symp.
p.217 0
συνεγυμνάζετο οὖν μοι καὶ προσεπάλαιε πολλάκις οὐδενὸς παρόντος·
καὶ τί δεῖ λέγειν;
οὐδὲν γάρ μοι πλέον ἦν. Die Worte beziehen sich auf das Folgende, wie wenn es hiefse
καὶ καὶ τί δεῖ λέγειν κλῇδας οἶδα. Vgl. zu
Cho. 572
.
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2
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Wecklein 1888, p. 309
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μόνη θεῶν:
Eur. Tro. 80
ἐμοὶ
(Athena spricht)
δὲ δώσειν φησὶ (scil.
Ζεὺς)
πῦρ κεραύνιον,
βάλλειν Ἀχαιοὺς ναῦς τε πιμπράναι πυρί, Quint. Smyrn. XIV 444
ὦ τέκος ἔντεα πάντα,
τά μοι πάρος ἐτεκτήναντο Κύκλωπες,
δώσω ἐελδομένῃ,
Verg. Aen. I 42
ipsa (Minerva) Iovis rapidum iaculata e nubibus ignem disiecitque rates evertitque aequora ventis.
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3
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Wecklein 1888, p. 309
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γλώσσης ματαίας wie
Ag. 1662
,
Prom. 345
γλώσση ματαία
(frech, frivol).
—
χθονὶ καρπὸν φέροντα (welche dem Lande die Frucht, den Erfolg bringen) ist ähnlich gesagt wie
τοιαῦτ᾽ ἐπηύρου τοῦ φιλανθρώπου τρόπου
Prom. 28
.
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Wecklein 1888, p. 309
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Consopias quaeso atrae bilis in te effervescentis acerbam vim (Schütz).
ὡς:
„,in Gedanken an die hohen Ehren, die du in meiner Nachbarschaft
geniefsen sollst." Die Altäre der Erinyen am Areopag waren der Akropolis, dem Wohnsitz der Athena, benachbart, vgl. 857, 917 und zu 1005.
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Wecklein 1888, p. 309
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πολλῆς χώρας, von dem weiten Lande. Vgl.
Sept. 476
ἅλω δὲ πολλήν, ἀσπίδος κύκλον λέγω
.
et steht hier wie besonders häufig bei Drohungen (,,du wirst schon
noch").
θύη, als Opfer für
Kin dersegen und die Weihe der Ehe.
Schol.
:
ὡς προτέλεια θυόντων Ἀθή νῃσι ταῖς Ἐρινύσι. τέλος δὲ ὁ γάμος
. Vgl. zu 214.