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Wecklein 1888, p. 280
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drittes Epeisodion. Athena erscheint und nachdem sie sich von der Chorführerin und Orestes den Sachverhalt hat darlegen lassen (gleichsam die
ανάκρισις oder
προδικασία), entschliefst sie sich den Fall durch einen neuen Gerichtshof entscheiden zu lassen. Nach 407 könnte man glauben,
dafs Athena wie im Aias des Sophokles auf dem
θεολογεῖον auftrete. Da sie aber am Schlusse dieser Scene abgeht, um sich in die Stadt zu begeben, und später (569) auf der gewöhnlichen Bühne auftritt (vgl. 738), so
mufs man annehmen, dafs sie auch hier auf dem
λογεῖον, nicht in der Höhe
erscheint. Sie kommt von der linken Seite.
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Wecklein 1888, p. 283
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ψόγον,
ἔγκλημα Schol.
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Wecklein 1888, p. 283
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βρέτας
. .
φυλάσσων wie 243.
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Wecklein 1888, p. 283
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ἐν τρόποις Ιξίονος: Schol.
ὃν τρόπον κἀκεῖνος προσεκάθητο
τῷ ναῷ τοῦ Διὸς
καθαρισθησόμε νος·
πρῶτος γὰρ
Ιξίων
φόνον ποιήσας ἐκαθαρίσθη ὑπὸ Διός. Vgl. 721. Ixion hatte zuerst durch die hinterlistige Ermordung seines Schwiegervaters Deioneus Blut eines Stammgenossen vergossen (
ἐμφύλιον αἷμα πρώτιστος οὐκ ἄτερ τέχνας ἐπέμιξε θνατοῖς
Pind. Pyth. II 32
) und wurde von Zeus gesühnt, als er sich als der erste
Schutzfehende (
προσίκτωρ) an ihn als
Ζεὺς ἱκέσιος wandte (vgl. Schol. zu
Pind. a. O. und zu Eur. Phoen. 1185
,
Diod. IV 69
). Die Sage von Ixion hat
Aschylos im
Ιξίων und in den
Περραιβίδες
behandelt
σεμνός
s. v. a. aidoios, dem Schonung und Erbarmen gebührt. Athena kennt das 237 ff. Gesagte nicht; sie hat in der Ferne nur den Ruf 288 f. gehört.
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Wecklein 1888, p. 284
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Die Konstruktion
τούτοις πᾶσιν (auf alle diese Fragen)
ἀμείβου τι erklärt sich aus der
Bedeutung,,austauschen" (
Herod. VII 152
τὰ οἰκήια κακὰ ἀλλάξασθαι τοῖσι πλησίοισι
).
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Wecklein 1888, p. 284
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μέλημα, Anliegen, Bedenken (
φροντίδα 456).
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Wecklein 1888, p. 284
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παλαμναΐον, αὐτόχειρα,
φονέα. Zur Sache vgl.
Schol. 276
:
οἱ ἐναγεῖς οὔτε ἐν ἱερῷ προσήεσαν οὔτε προσέβλεπον οὐδὲ διελέγοντο τινι. καὶ παρ᾽ Εὐριπίδῃ τί σιγᾷς; μῶν φόνον τιν εἰργάσω;“
In den Mysern des Äschylos kommt Telephos als
παλαμναῖος ἄφωνος von Tegea nach Mysien. Vgl.
Eur. Iph. Τ. 951
und den Scherz des Komikers
Alexis frg. 178 K.
δειπνεῖ δ᾽ ἄφωνος Τήλεφος νεύων μόνον πρὸς τοὺς
ἐπερωτώντάς
τι.
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Wecklein 1888, p. 284
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παλαγμοῖς αἵματος wie frg. 340
πρὶν ἂν παλαγμοῖς αἵματος χοιροκτόνου αὐτός σε (wahrscheinlich ist Ixion angeredet)
χράνῃ Ζεὺς
και ταστάξας χεροίν.
νεόθηλος, gebildet wie
εὔθηλος, im Sinne von
νεογλαγής, recens lactatus.
βοτοῦ, eines Ferkels. Man schlachtete ein junges vom Euter weggenommenes Ferkel und liefs das Blut aus der Wunde am Halse auf die Hände des Mörders herabfliefsen. Vgl. Einl. S. 17 N. 2, oben 283
und aufser dem eben angeführten Fragmente
Apoll. Rh. IV 704
:
πρῶτα μὲν ἀτρέπτοιο λυτήριον ἥ γε φόνοιο τειναμένη καθύπερθε συὸς τέκος, ἧς ἔτι μαζοὶ πλήμμυρον λοχίης ἐκ νηδύος, αἵματι χεῖρας τέγγεν, ἐπιτμήγουσα δέρην
.
- Da
παλαγμοὺς αἵματος καθαρσίου die nähere Ausführung zu
καθαιμάξωσι ist, so scheint ursprünglich die Stellung folgende gewesen zu sein:
ἔστ᾽ ἂν καθαιμάξωσι νεοθήλου βοτοῦ
σφαγαί
παλαγμοῖς αἵματος καθαρσίου.
Ubrigens ist
νεοθήλου dreisilbig zu lesen (zu
Ag. 1162
). Denn Äschylos bildet nirgends die Arsis des vierten und den fünften Fufs zusammen aus einem Worte von der Messung eines ionicus a min. (
Suppl. 336
ist
νεοδρέπτους gleichfalls dreisilbig, frg. 305 D.
διαπάλλει in
διαπαλεῖ zu verbessern, frg. 320
παρπαίων für
παραπαίων zu schreiben.)
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Wecklein 1888, p. 284
mvp-comment-251-2
Das Asyndeton, weil dieses gleichsam der Nachsatz zu dem Vor- hergehenden
ist:,,gut, wir sind längst u. s.
w. ,,An anderen Häusern sowohl mit Ferkelblut als mit fliefsendem Wasser." Aber die Trennung von
οἴκοισι und
βοτοῖσι ist unnatürlich. Vielleicht hat es ursprünglich
πρὸς ἄλλων ταῦτ᾽ ἀφιε ρώμεθα |
χοιροκτόνοις δρόσοισι καὶ
φυτοῖς
πόροις
geheilsen. Vgl. zu 238 f.
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Wecklein 1888, p. 285
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ταύτην,
τὴν τοῦ μύσους Schol.
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Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-253-2
τάχα: zu 422.
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Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-254-2
ἱστορεῖς,
οἶσθα, wie
Ag.681
,
Pers. 457
κακῶς τὸ μέλλον ἱστορῶν
.
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Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-255-2
Τροίαν kann nicht richtig überliefert sein, da
Ιλίου πόλιν folgt. Meineke vermutet dafür
πρώην oder
πρῴαν, Dindorf
πρόσθεν.
ἄπολιν πόλιν: zu
Ag. 1137
. Der Schol. bemerkt:
διὰ τούτων φιλοποιεῖται τὴν θεόν.
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Wecklein 1888, p. 285
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ποικίλοις (bunt), vgl.
τοῦ ποικίλματος
Cho. 1011
.
ἀγρεύ μασιν:
Cho. 490
f.
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Wecklein 1888, p. 285
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,,Das Gewand legte Zeugnis ab von dem Mord im Bade", weil es mit Blut gefärbt war.
Cho. 1008
.
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Wecklein 1888, p. 285
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ἀντικτόνοις
. .
πατρός: vgl.
Soph. El. 246
αντιφόνους δίκας und zu
Ag. 17
.
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Wecklein 1888, p. 285
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κοινῇ μεταίτιος ähnlich wie
Prom. 325
μεθάρμοσαι νέους τρόπους
,
Hom.
Ξ 53
οὐδέ κεν ἄλλως Ζεὺς ..
παρατεκτήναιτο,
Eur. Iph. A. 343
μεταβαλὼν ἄλλους τρόπους.