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Wecklein 1888, p. 280
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drittes Epeisodion. Athena erscheint und nachdem sie sich von der Chorführerin und Orestes den Sachverhalt hat darlegen lassen (gleichsam die
ανάκρισις oder
προδικασία), entschliefst sie sich den Fall durch einen neuen Gerichtshof entscheiden zu lassen. Nach 407 könnte man glauben,
dafs Athena wie im Aias des Sophokles auf dem
θεολογεῖον auftrete. Da sie aber am Schlusse dieser Scene abgeht, um sich in die Stadt zu begeben, und später (569) auf der gewöhnlichen Bühne auftritt (vgl. 738), so
mufs man annehmen, dafs sie auch hier auf dem
λογεῖον, nicht in der Höhe
erscheint. Sie kommt von der linken Seite.
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1
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Wecklein 1888, p. 285
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δικαίως:
έρξα ergänzt sich aus dem vorhergehenden
ἔρξαιμι.
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Wecklein 1888, p. 285
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Wie ich auch immer durch dich
fabre, ich werde damit zufrieden sein. Vgl.
Soph. Ant. 634
ἢ σοὶ μὲν ἡμεῖς πανταχῇ δρῶντες φίλοι
;
Ai. 1369
ὡς ἂν ποήσῃς,
πανταχῇ χρηστός γ᾽ ἔσῃ,
Herod. IX 27
πάντῃ γὰρ τεταγμένοι πειρησόμεθα εἶναι χρηστοί
.
ἐν σοί: zu Cho.
το 769. Der Gedanke kehrt öfter wieder, z. B. Lykurg. g. Leokr. § 12
τὸ ἐν
Ἀρείω
πάγῳ συνέδριον,
σοῦτον διαφέρει τῶν ἄλλων δικαστηρίων,
ὥστε καὶ
παρ᾽
αὐτοῖς ὁμολογεῖσθαι τοῖς ἁλισκομένοις δικαίαν ποιεῖσθαι τὴν κρίσιν.
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Wecklein 1888, p. 286
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‚Wenn man glaubt, daſs diesen Fall zu entscheiden zu schwierig für Sterbliche sei, so steht es wahrhaftig auch mir (der Göttin) nicht zu" u. s. w.
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2
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Wecklein 1888, p. 286
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ὀξυμηνίτους δίκας, einen Rechtsstreit, in welchem sich die Gegner mit grimmigem Hasse (unversöhnlich) gegenüberstehen
(nicht ἐφ' αἷς ταχέως μηνίσουσιν Ερινύες nach der Erklärung des Schol.). Es bezeichnet
ὀξυμηνίτους den Gegensatz der
αἴδεσις (478), wie auf dem Areopag der Stein, auf welchem der Ankläger des Mörders stand,
λίθος ἀναιδείας hiefs. In dem betonten
φόνου liegt der Grund: mit Blutsachen kann sich die Göttin nicht befassen. Vgl.
Eur. Iph.T.381ff.
, 1207.
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3
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Wecklein 1888, p. 286
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Die selbständige Wendung nach
ἄλλως τε καὶ wie
Pers. 691
ἄλλως τε πάντως χοἱ κατὰ χθονὸς θεοὶ λαβεῖν ἀμείνους εἰσὶν ἢ μεθιέναι
,
Lys. 7, 6
πῶς ἂν δικαίως ὑπὲρ τῶν τῇ πόλει γεγενημένων συμφορῶν ἐγὼ νυνὶ δίκην διδοίην;
ἄλλως τε καὶ τοῦτο τὸ χωρίον ἄπρατον ἦν.
σὺ μὲν: dem entspricht
αὗται δὲ 479, denn der Gedanke ist:
Die Entscheidung zu Gunsten der einen oder anderen Partei ist um so schwieriger als einerseits du als gesühnter Schutzflehender zu meinem Tempel gekommen bist und, von mir nicht abgewiesen, ohne Anstofs mit der Bürgerschaft verkehren kannst, andrerseits die Erinyen nicht leicht abzuweisen sind und ihr Groll zu fürchten ist, wenn sie unterliegen."
κατηρτυκώς: Schol.
τέλειος τὴν
ἡλικίαν·
τοῦτο δὲ ἀπὸ τῶν ζῴων, genauer Hesych.
τέλειος·
κυρίως δὲ ἐπὶ τῶν ἀλόγων ζώων,
ὅταν ἐκβάλῃ πάντας τοὺς ὀδόντας, vgl.
Bekk. Anecd. p. 105, 25
κατηρτυκέναι ἐλέ γοντο οἱ μηκέτι βόλον (das Zahnschichten)
ἔχοντες ἵπποι.
Εὐριπίδης Alólo, also,,ausgewachsen“, hier ,,fertig mit der Sühnung, vollständig gereinigt". Vgl. auch
Eur. frg. 818
εἰ μὲν τόδ᾽ ἦμαρ πρῶτον ἦν κακουμένῳ καὶ μὴ μακρὰν δὴ διὰ πόνων ἐναυστόλουν, εἰκὸς σφαδάζειν ἦν ἂν
..
νῦν δ᾽ ἀμβλύς εἰμι καὶ κατηρτυκὼς κακῶν.
αν
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Wecklein 1888, p. 286
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Für
ἱκέτης ist wohl, wie Meineke verlangt,
ἵκτης zu schreiben, damit zwei Auflösungen vermieden werden.
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Wecklein 1888, p. 286
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ὁμῶς bezieht sich auf die Hauptsache, welche in
ἄμομφον ὄντα liegt: in gleicher Weise kann, wenn ich mich deiner erbarme, die Gemeinde mit dir verkehren, ohne dafs du ihr Anstofs giebst. Vgl.
Suppl. 649
αἰδοῦνται δ᾽ ἱκέτας Διός
,
Hesych.
:
αιδέσασθαι· τὸν ἔνοχον ὄντα φόνῳ ἀκουσίῳ καὶ πεφυγαδευμένον ἐφ᾽ ὡρισμένῳ χρόνῳ, τού του τετελευτηκότος, ἐξιλᾶσθαι, ὡς εἰληφότα ἤδη τιμωρίαν
und zu
Eur. Iph. Τ. 949
.