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Wecklein 1888, p. 306
mvp-comment-428-2
Kommos, Aussöhnung der gekränkten und tief ergrimmten Erinyen durch die begütigenden Worte der Athena. Der Chor singt zwei Strophen, die er als Antistrophen wiederholt. Jeder Strophe und Antistrophe folgen 13 Verse der Athena, wornach die Partie mit 12 Versen Stichomythie und 12 Versen einer
ῥῆσις der Athena abgeschlossen wird. Vgl. zu
Ag. 1435
.
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Wecklein 1888, p. 313
mvp-comment-473-2
ἀπήμον'
οἰξύος: vgl. zu 353 f. und Soph. Oed.
K. 786
nanov äv
ατος, 1514
γήρως ἄλυπα, El. 1002
ἄλυπος ἄτης, frg. 182
ἄλυπον ἄνθος ἀνίας. Sophokles hat diese Redeweise besonders ausgebildet
(apóφητος ὀξέων κωκυμάτων,
ἄσκευος ἀσπίδων,
ἀνήνεμος χειμώνων,
ἄφωνος ἀρᾶς
u. a.).
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Wecklein 1888, p. 313
mvp-comment-474-2
καὶ δή: zu
Cho. 563
.
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Wecklein 1888, p. 313
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D. h. dafs dein Segen vor allem zum Gedeihen eines Hauses nötig ist.
mvp-comment-476-1
Wecklein 1888, p. 313
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συμφορὰς ὀρθώσομεν, wir werden seine Lebensschicksale so leiten,
dafs seinen Unternehmungen Gelingen zu teil wird. Vgl. 838.
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Wecklein 1888, p. 313
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,,Es ist mir ja gestattet, nicht zu sagen was ich nicht erfüllen will" d.
h.,,ich wüfste nicht, was mich veranlassen könnte etwas zu versprechen, was ich nicht zu halten gedenke."
Soph. Oed. T. 1520
ἃ μὴ φρονῶ γὰρ οὐ φιλῶ λέγειν μάτην
.
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Wecklein 1888, p. 313
mvp-comment-478-2
θέλγειν scheint angemessener, weil der Vorgang der Gegenwart angehört. Gern steht zwar bei
ona das Fut., aber auch das Präsens wie
Cho. 726
.
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Wecklein 1888, p. 313
mvp-comment-479-2
τοιγάρ, zum Lohne (Danke) dafür. Weil vermutet
τοιγὰρ κατᾷσον οὓς nach Hesych.
κατῇσαι (d.
i.
κατᾶσαι)·
κατακηλῆσαι, entsprechend dem folgenden
ἐφυμνῆ σαι.
mvp-comment-480-1
Wecklein 1888, p. 313
mvp-comment-480-2
τί οὖν
μ᾽
ἄνωγας ebenso
Soph. Phil. 100
. Der Hiatus
τί οὖν findet sich bei Äschylos auch
Pers. 789
,
Sept. 192
, 691,
Suppl. 310
.
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1
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Wecklein 1888, p. 313
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Was auf einen nicht unedlen Streit, wie der bisherige gewesen ist, was auf einen Wettstreit im Guten (
ἀγαθῶν ἔρις 976) abzielt." Soph.
Oed. T. 879
tò nalõs
δ᾽ ἔχον πόλει πάλαισμα μήποτε
λύσαι
θεὸν
αὐτοῦμαι, wie Hesiod. W. u. T. 24 von der
κακὴ ἔρις die
ἀγαθὴ ἔρις unterscheidet, den edlen Wettstreit in Kunst und Arbeit.
ἐπίσκοπα νείκης wie
Soph. Ai. 976
ἄτης τῆσδ᾽ ἐπίσκοπον
(Schol.
ἐστοχασμένον)
μέλος.
Aus
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Wecklein 1888, p. 313
mvp-comment-482-2
Und dieses wünsche sowohl von der Erde her (d. h. dafs es von der Erde her zu teil werde)" u. s. w. Für
„,und von den Winden
her tritt ein eigener Satz
ἀήματα ἀνέμων ἐπιστείχειν ein. dieser Stelle leitet Hermann das bei Cicero Tusc. I 28 erhaltene Fragment eines römischen Dichters (also wohl der Eumen. des Ennius) ab: Caelum nitescere (non intermittit suo tempore geht im Text voraus), arbores frondescere, Vites laetificae pampinis pubescere, Rami bacarum ubertate incurvescere, Se- getes largiri fruges, florere omnia, Fontes scatere, herbis prata convestirier.
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2
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Wecklein 1888, p. 314
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σωτηρίαν scil.
ἐφύμνησον.
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3
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Wecklein 1888, p. 314
mvp-comment-484-3
Der Gottlosen Saat aber möge ausgejätet werden.
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Wecklein 1888, p. 314
mvp-comment-485-2
τὸ τῶν δικαίων γένος
ἀπέν θητον
τῶνδε, ungetrübt und ungestört von diesen (den Gottlosen). Man erwartet aber einen Ausdruck, der von der Gärtnerei entlehnt ist: vielleicht hat es
ἀπανθιστὸν γάνος
geheifsen d. i.
,die Zier der Gerechten von diesen weggepflückt"
für diese aus dem prangenden Beet der Gerechten ausgepflückt." Vgl.
Hom.
η 128
πρασιαι ..
ἐπηετανὸν γανόωσαι.
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Wecklein 1888, p. 314
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τῶν ἀρειφάτων ἀγώνων von kriegerischen blutigen Kämpfen. Bei Homer sind
ἀρηίφατοι solche, die in der Schlacht getötet werden. Vgl.
ἀρείφατοι φόνοι Eur.
Suppl. 603
, auch
ἀρείφατον λῆμα
Aesch. frg. 146
D.
πρεπτῶν, in denen man sich auszeichnen kann (bei Homer
μάχῃ ἐνὶ κυδιανείρῃ). Wenn es auch
Plat. Prot. 323
A
ἅπαντος ἀνδρὸς ἀνέχονται heifst, so ist immerhin in der Redensart
ἀνέχεσθαί τί τινος der Gen. von
τ, nicht von
ἀνέχεσθαι abhängig: ,,von den kriegerischen ruhmreichen Kämpfen werde ich es mir nicht gefallen lassen, dafs sie nicht diese Stadt als siegreich ehren."
ἀστύνίκον: zu 37.
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4
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Wecklein 1888, p. 314
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Kommos. Der Chor erfleht oder weissagt alles Gute (Wachstum und Gedeihen der Früchte und Herden Gesundheit des Volkes und bürgerliche Eintracht Wohlwollen und Segen der Götter) für Athen und wird darob von Athena belobt und geehrt.
·
ξυνοικίαν: zu 836.