779-836.
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zweites Stasimon. Mit der starken Erregung, welche durch das Gefühl hochwichtiger Entscheidung hervorgebracht wird, fleht der Chor um glückliches Vollbringen des Rachewerks: » Lafs mich, Zeus, den Sieg des Rechtes sehen. Lenke den Sturmlauf des Orestes, dafs sein Fufs nicht strauchle. Ihr, Götter des Familienschatzes, sühnt die alte Blutschuld, damit das Haus rein wird. Du, Apollon, lafs den Palast des Agamemnon wieder den heiteren Tag der Freiheit schauen nach der finsteren Umnachtung. Seinen Beistand leiste endlich Hermes, der Gott der List, der sogar zur hellen Tageszeit das Auge mit Finsternis blendet. Wenn dann der Tag der Freiheit anbricht, dann werden wir fröhlichen Sang anstimmen. Nun aber vollende du, Orestes, mutig das Werk und schaffe Genugthuung den Freunden drunten und auf der Oberwelt durch Vernichtung des Mörders." - Von den drei Strophenpaaren scheint jeder Stoichos eines zu singen, während die Ephymnien dem Gesamtchore zufallen.
825-826.
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Wenn sie dir,Kind zuruft (895), so schreie ihr den Ruf ‚Vater“ entgegen“ d. h. so erwidere den Ruf mit der Erinnerung an den Mord des Vaters.
ἀνεπίμομφον ἄταν, ein Blutvergiersen, das keine Schuld mit sich bringt. In
ἀνεπίμομφον ist die erste Silbe lang wie in
ἀπαράμυθον
Prom. 201
, in
ἀθάνατος,
ἀκάματος nach epischer Weise.
829-830.
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Den ausharrenden Mut des Perseus im Herzen, welcher mit abgewandtem Gesichte die Medusa vernichtete:
ἀποστραφεὶς ὡς ἐκεῖνος,
μή πως θεώμενος αἰδεσθῇς τὴν μητέρα Schol. Vgl. Eur. El 1221
ἐπιβαλὼν φάρη κόραις ἐμαῖς φασγάνω κατηρξάμαν ματέρος ἔσω δέρας μεθείς. –
σχεδρός τλήμων,
καρτερικός Hesych.