379-480.
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erstes Stasimon. Die rhythmischen Ephymnien, bestehend in der dreimaligen Wiederkehr des gleichen Versmafses am Schlusse der drei Strophen und Antistrophen, lassen vermuten, daſs die drei Strophenpaare von den drei
στοίχοι des Chors, die Ephymnien von dem Gesamtchore vorgetragen wurden. Eine ähnliche Form hat das Segensgebet
Suppl. 638 ff.
Die sittlichen Erwägungen, welche der Fall Trojas in Bezug auf die Besiegten und die Sieger erweckt (zu 413), werden
mit, dafs Zeus getroffen, darf man wohl
sagen" das Vorhergehende angeschlossen.
an
472-473.
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ἐν
δ'
ἀλκά, ein beigeordneter Satz für einen untergeordneten Gedanken: „Die Erinyen stürzen ihn von der Höhe seines Glücks in die Dunkelheit, wo er verschollen, vergessen und machtlos ist." Vgl. 1536
ψεκὰς δὲ λήγει,
Suppl. 659
βαρὺς δ᾽ ἐφίζει,
Pers. 146
χρεία δὲ προσήκει.
475.
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δὲ: zu 437.
–
ὄρογκοι wird
von Hesych. mit
ὀρῶν λόφοι erklärt. Über den lokalen Dativ Krüger II 46, 2, 4. Vgl. Eur. Phoen. 1534
σκότον ὄμμασι σοῖσι βαλών.
Ζu dem Gedanken vgl. Herod. VII 10
φιλέει γὰρ ὁ θεὸς τὰ ὑπερέχοντα πάντα κολούειν, Hor. carm. II 10, 11 feriuntque summos fulgura montes.
477.
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κρίνω, ich entscheide mich für, wie
Suppl. 401
κρίνε σέβας τὸ πρὸς θεῶν, Xenoph.
Hell. 1 7, 34
τὸ μὲν πρῶτον ἔκριναν τὴν Εὐρυπτολέμου.
479-480.
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,möge ich nicht mein Leben sehen als einer u. s. w." d. h. möge ich es nicht erleben, daſs ich von anderen vergewaltigt bin.
481-685.
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zweites Epeisodion. Die vorausgehenden Erwägungen haben den Chor trübsinnig gemacht. Da er nur Schlimmes ahnt, kann er an die durch die Feuerpost mitgeteilte
Siegesbotschaft nicht mehr recht glauben. Sein Mifstrauen wird zwar bei dem Auftreten des Herolds scheinbar Lügen gestraft, aber doch erfährt man aus der weiteren Erzählung desselben, dafs der Groll der Gottheit (654) bei der Heimkehr des Heeres bereits gefühlt worden ist (vgl. 353-355 mit 532 f.). So rechtfertigen die ethischen Gedanken des vorhergehenden Stasimon die Einfügung eines Berichts über die im Epos mehrfach behandelten Leiden der Heimfahrt (Einl. S. 2 und 5) und die Schicksale des Menelaos, der für die eigentliche Handlung des Stücks nur die Bedeutung einer Episode hat, jedoch die für die Handlung dieses und des folgenden Stücks nötige Abwesenheit des Menelaos motiviert und jedenfalls auch zur Erklärung des nachfolgenden Satyrspiels Proteus diente. 481-507 unterreden sich Choreuten und zwar, wie es scheint, der Chorführer als Führer des einen und der Führer des anderen Halbchors. Der Chor erweckt die Vorstellung, als dringe der Ton von den Opfergesängen in der
Stadt (599 f.) an sein Ohr. So will im Phaethon des Euripides (fr. 781,
4 f.) Klymene den Hochzeitsgesang aus der Nähe hören, während der Chor, welcher nachher das Brautlied zu singen hat, sich noch auf der Bühne befindet.
Soph. Oed. K. 18
spricht Antigone von dem Gesang der Nachtigallen im Haine.
Trach. 863
hört der Chor Weherufe im Hause, während der Zuschauer nichts vernimmt.
484.
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