966-1018.
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drittes Stasimon:
„Von dem Augenblicke an, wo die Griechen in Aulis die Anker
lichteten, hat sich meiner eine ängstliche Beklemmung bemächtigt, die mich nicht einmal jetzt
verläſst, obwohl ich die siegreiche Rückkehr des Agamemnon mit eigenen Augen sehe. Ohne Grund ist diese Besorgnis nicht, welche dem Rechtsgefühl entspringt (wenn ich auch wünsche,
daſs sie nicht in Erfüllung gehe). Denn der Schaden, den man an der Gesundheit nimmt, ist wieder heilbar und Verlust von Vermögen
läfst sich ersetzen; aber vergossenes Menschenblut ist unersetzlich: der Tote steht nicht wieder auf. Gerne hätte ich dem König diese Bedenken vorgetragen; aber die erhabene Würde des Königs gestattet solche Rede nicht und so
muſs ich meine heilsame Mahnung im unruhigen Herzen verschliefsen." So giebt dieser Chorgesang im
Anschluſs an den dritten Teil der Parodos die Schuld an, welche Agamemnon durch seinen Tod sühnt.
980.
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τὸν ἄνευ λύρας θρῆνον wie Eur. Iph.
T. 146
ἀλύροις ἐλέγοις, Phoen. 1028
ἄλυρον ἀμφὶ μοῦσαν, Hel. 185
ἄλυρον ἔλεγον. Vgl.
Eum. 332
ὕμνος ἐξ Ερινύων
ἀφόρμικτος,
Suppl. 689
ἄχορον
ἀκίθαριν
δακρυογόνον
"
Αρη, Soph. Oed.
K. 1222
"
Αιδος
μοῖρ᾽ ἀνυμέναιος ἄλυρος ἄχορος,
Εl. 1069
ἀχόρευτα ..
ὀνείδη, Eur. Iph.
Τ. 185
μοῦσαν τὰν ἐν μολπαῖς
῞Αιδας
ὑμνεῖ δίχα παιάνων. Wie die Strophe zeigt, macht
μν in
ὑμνῳδεῖ nicht Position. Hephaestion
1 16 belegt diese Licenz mit Stellen des Epicharmos (
εὔυμνος), Kratinos u. Kallimachos. Vgl. auch 1460,
Pers. 290
μεμνήσθαι, Eur. Iph.
A. 68 u. 847.