78-164.
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Parodos, welche die Schrecken einer belagerten und dem Sturm entgegensehenden Stadt mit solcher Kraft und sinnlicher Lebendigkeit des Ausdrucks vor die Augen führt, daß wir das kriegerische Treiben vor den Mauern ebenso vor uns sehen, wie im Agamemnon die Kassandraszene uns zu Zuschauern der Vorgänge im Hause macht. Zu der Kraft des Ausdrucks kam bei der Auf- führung noch die Veranschaulichung durch die
σχήματα
ὀρχήσεως, wie bei Athen. I S. 22 A berichtet wird,
ὅτι
Τελέστης
ὁ
Αἰσχύλου
ὀρχηστής
οὕτως
ἦν
τεχνίτης
ὥστε
ἐν
τῷ
ὀρχεῖσθαι
τοὺς
Ἑπτὰ
ἐπὶ
Θήβας
φανερὰ
ποιῆσαι
τὰ
πράγματα
δι
ὀρχήσεως. Von diesem Telestes heist es dort weiter:
πολλὰ
ἐξεύρηκε
σχήματα,
ἄκρως
ταῖς
χερσὶ
τὰ
λεγόμενα
δεικνύς. Auf diese
χειρο-
νομία weist z.
Β.
ὅδε 80 hin. Das Ganze zerfällt in 4 Teile: im ersten (78-106) kommen die zwölf Choreuten einzeln zum Vortrag, wie sie der Reihe nach entweder einzeln oder, was wahrscheinlicher ist, in drei Gruppen zu je 4 Personen auf- treten (
σποράδην wie Eum. 244 1.). Der Chor besteht ja aus Jungfrauen, Bürgerstöchtern, welche in ihrer Angst zu den Altären der Götter flüchten, also vorher noch nicht versammelt sind. Im zweiten Teile (107—134) singen, wie die drei gleichen Verse 112, 116, 119 = 126, 130, 133 erkennen lassen, die drei
στοίχοι nacheinander die Strophe und ebenso die Antistrophe. Den dritten Teil (135–151) tragen die beiden Halbchöre vor, nur in die Weherufe brechen alle zusammen aus. Den letzten Teil (152-165), ein Gebet, spricht der Gesamtchor. Die Wahl von Jungfrauen er- klärt der Schol. gut:
εὐπτόητον
ἡ
τῶν
παρθένων
ἡλικία,
μάλιστα
δὲ
πρὸς
πολιορκίαν.
135-151.
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dritter Teil: Die Angst der Jungfrauen steigert sich, da sie das Rasseln der Streitwagen, das Schwingen der Lanzen, den Steinhagel gegen die Zinnen der Mauern vernehmen, und ihr Flehen zu den Göttern wird immer ein- dringlicher.
138.
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Schol.
χνόαι
τὰ
ἀκραξόνια,
περὶ
ἃ
αἱ
χοινικίδες
οἱ
παραξονῖται (die Naben)
λεγόμενοι und Schol. zu Soph.
Εl. 745
ἔθραυσε
δ᾽
ἄξονος
μέσας
χνόας:
τὸ
λεπτὸν
μέρος
τοῦ
ἄξονος
τὸ
τριβόμενον
ὑπὸ
τῆς
χοινικίδος. Weil die Schwere des Wagens auf der Achse ruht (
βριθο-
μένων,
βαρυνομένων), knarrt die Achsenspitze (zvón) (Hom. E 838 (
χνόη)
μέγα
δ'
ἔβραχε
φήγινος
ἄξων
βριθοσύνῃ), indem sie sich an der Radbüchse (
σύριγξ) reibt. Vgl. 188
σύριγγες
ἔκλαγξαν
ἑλίτροχοι.