Aeschylus Supplices 151

Paul Mazon (Editor)

regard assurant mon salut! Que, de tout son pouvoir,
indignée de telle poursuite, vierge, elle sauve une vierge!
(Un peu retenu.) Que les enfants d'une

Supplices. Aeschylus. Paul Mazon (Editor). Paris. 1920-1925.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

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Current edition Experimental

LES SUPPLIANTES (OCR draft) (fra) (LES SUPPLIANTES. Paul Mazon, 1920-1925.)

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Editions (9)
Ἱκέτιδες First1KGreek (Aeschyli Tragoediae. Sidgwick, Arthur, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902.) — 176-347 focus
Ἱκέτιδες Perseus (Aeschylus, Volume 1. Smyth, Herbert Weir, editor. London; New York: William Heinemann; G.P. Putnam's Sons, 1922.) — 176-347 focus
Greek (Editio princeps, 1518) (OCR draft) Experimental (Aeschylus, Suppliants, 1518 edition. Native printed lineation, page markers, and automated correspondence to the Perseus/Smyth edition.) — 151 focus
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. Joannes Cornelius de Pauw, 1745.) — 151 focus
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. Guilielmus Dindorfius, 1882.) — 151 focus
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. Gottfried Hermann, 1852.) — 151 focus
σπέρμα σεμνᾶς μέγα ματρὸς εὐνὰς
ἄγαμον ἀδάματον ἐκφυγεῖν.
ἀνδρῶν, ἐ ἔ,
135
ΙΚΕΤΙΔΕΣ (OCR draft) Experimental (ΙΚΕΤΙΔΕΣ. Paul Mazon, 1920-1925.) — 151 focus
Σπέρμα σεμνᾶς μέγα μα-
τρὸς εὐνὰς ἀνδρῶν, ἐή ΐ ἔ,
150
ἄγαμον ἀδάματον ἀδάμαντον ἐκφυγεῖν.
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. N. Wecklein, 1885.) — 151 focus
Aeschyli Supplices (OCR draft) Experimental (Aeschyli Supplices. Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, 1914.) — 151 focus
(ὦ) σπέρμα σεμνᾶς μέγα ματρός, εὐνάς
150
ἀνδρῶν, ἔ ἔ,
ἄγαμον ἀδάματον ἐκφυγεῖν. =
Translations (8)
Suppliant Maidens Perseus (Aeschylus, Volume 1. Smyth, Herbert Weir, translator. London; New York: William Heinemann; G.P. Putnam's Sons, 1922. (Modernized by Perseus.)) — 176-347 focus
The Suppliant Women. (OCR draft) Experimental (The Suppliant Women.. Theodore Alois Buckley, 1849.) — 151 focus
The Suppliants (OCR draft) Experimental (The Suppliants. Robert Potter, 1779.) — 151 focus
Eschilo, Le Supplici: traduzione italiana di Ettore Romagnoli (OCR draft) Experimental (Eschilo, Le Supplici: traduzione italiana di Ettore Romagnoli. Ettore Romagnoli, 1922.) — 151 focus
La progenie della madre venerabile
schivi il letto dei mariti,
delle nozze il laccio evíti.
Aeschylus, Supplices: versio Latina Ioannis Sanravii (OCR draft) Experimental (Aeschylus, Supplices: versio Latina Ioannis Sanravii. Ioannes Sanravius, 1555.) — 151 focus
Semen magnum grauis matris
Cubilia uirorum heu heu,
Carens nuptijs indomitam effugere.
140
The Suppliants (OCR draft) Experimental (The Suppliants. Anna Swanwick, 1886.) — 151 focus
Chorus
And let them, to the gods this land who hold,
With sacrifice and laurel bough draw near,
Jealous to keep their fathers' rites of old.
For venerable Justice hath enroll'd
698 704
This her third statute:—"Parents aye revere.” †
English (E. D. A. Morshead, 1908) (OCR draft) Experimental (Aeschylus, Suppliant Maidens — Morshead translation. Wikisource transcription; speech corresp and card milestones aligned to Smyth perseus-grc2.) — 151 focus
Grant that henceforth unstained as heretofore
I may escape the forced embrace
Of those proud children of the race
170
That sacred Io bore!
German (J. J. C. Donner, 1854; OCR review) (OCR draft) Experimental (Aeschylos. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Stuttgart: Hoffmann, 1854. Native Donner line citations, Smyth card correspondence, selected textual readings and metrical facsimiles. Remaining OCR differences and unattributed reading notes are documented in the linked review inventory.) — 151 focus
Daß der hochheiligen Ahnin Töchter,
Ach, ach, unvermählt,
Unbezwungen entflieh'n dem verhaften Bund!
135

Commentary

Critical apparatus to The Suppliant Women (OCR draft) (Latin and Greek critical apparatus to Gottfried Hermann's 1852 edition of The Suppliant Women.) focus

150. mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-hermann1852-appcrit-lat1-118

ἐνέξεται:
ἐνεύξεται
M. G. E.
ἀνεύξεται
P. Rob. Emendavit Porsonus.
150

Commentary (N. Wecklein, 1902; German; OCR draft) (Suppliants, explanatory commentary pp. 24–120. Single-witness OCR; source readings and all reference placements require scan review.) focus

1-181. mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-1

1
2
3 Die
Parodos. An Stelle des προλογίζων wie in den Persern hat der Chor zunächst die Aufgabe die vorausliegenden Begebenheiten und das Motiv der Handlung (Flucht vor den Söhnen des Ägyptos, welche die Danaiden zur Ehe zwingen wollen) anzugeben. Dann richtet er an Götter und Menschen, an das stammverwandte Argos die Bitte um Schutz gegen Ver- gewaltigung vonseiten der die Danaiden verfolgenden Ägyptiaden. Damit wird das Ziel der Handlung bezeichnet. Endlich dient die Paro- dos zur Charakteristik des Chors, um dessen Schicksal sich die Hand- lung dreht (zu 118-181). Parodos zerfällt in drei Teile. Die anapästische Partie 1-39 trägt der Koryphäos vor, die melische 40-117 der Gesamtchor; von der zweiten melischen Partie 118-181, deren drei Strophen mit Ephymnien (zu 134) schließen, scheint jeder der drei oroixo ein Strophenpaar ge- sungen zu haben, während die Ephymnien dem Gesamtchor zu- fielen. Vgl. Jahrb. f. Philol. Suppl. XIII S. 219 ff. Als Schutz- flehende sind die Danaiden durch einen mit weißer Wolle umwundenen Olivenzweig gekennzeichnet (21f.), den sie in der linken Hand halten (197-199). Ihre Tracht ist ägyp- tisch (240 ff.). Während der Paro- dos steht Danaos auf dem hohen Götteraltare und späht bald nach Idem Meere bald nach dem Lande hin (184).

118-181. mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-60

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dritter Teil der Parodos, ein i άleuos (121), eine Klageweise, die mit heftiger Ge- bärde, mit Zerreißen des Gewandes (126 ff.) und Zerkratzen der Wangen ( άuvyuós Cho. 24) verbunden war (zu 72). Die Danaiden erneuern ihre Bitte um Schutz, gehen aber von flehender Bitte zu entschiedener und heftiger Forderung über:,,Mit solchen Klagen trauere ich um mich wie um eine Tote und rufe das argivische Land um Gnade an, in- dem ich im Schmerze meinen Schleier zerreiße. Den Göttern wird gern und reichlich geopfert, wo Wohlstand herrscht und nicht Todesfurcht bedrückt. Ich weiß nicht, was werden soll. Der An- fang zwar, die Fahrt über das Meer, ist glücklich vonstatten ge- gangen; möge nur auch das Ende glücklich sein, daß ich nicht zur Ehe mit den verhaßten Vettern gezwungen werde. Die jungfräu- liche Artemis möge vor allem mir gegen den Angriff auf meine jung- fräuliche Ehre beistehen. Andern- falls, wenn mich die Götter des Olymp verlassen, werde ich samt den schutzflehenden Zweigen zum Zeus der Toten meine Zuflucht nehmen und mich erhängen. Ich merke wohl, daß die Eifersucht der Hera, welche unsere Ahnmutter quälte, auch mich verfolgt. Und statt der reichlichen Opfer wird Zeus nur Unehre ernten, wenn er die Nachkommen seines eigenen Sohnes Epaphos abweist und von uns Schutzflehenden sein Auge ab- wendet. Er möge sich merken, was ich ihm noch einmal zurufe: die Eifersucht der Hera ist schuld an meinem Leide." Die Drohung sich das Leben zu nehmen, wenn sie schutzlos gelassen werden wiederholt mit gesteigerter Hef- tigkeit 472, und damit ein Zeug- nis gegen den Ζεὺς ἱκέσιος ab- zulegen offenbart eine Entschlossen- heit und Heftigkeit des Charakters, welche die Bluttat in der Braut- nacht begreiflich macht.

150. mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-75

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,,Zugetan blicke mich, die ich ihr zugetan bin, Artemis von ihrem hehren Tempel her an, die keusche Tochter des Zeus, und entreiße als Jungfrau uns als Jung- frauen den Verfolgungen, so daß wir der Ehe der Vettern entgehen." Für Αρτεμις, wie Hermann ver- mutet hat, steht ἀσφαλές in der Handschrift (W. Headlam will & Καλά schreiben, vgl. Ag. 146), für διωγμοῖς ἀλκαθοῦσ᾽ bietet die Hand- schrift διωγμοῖσι δ᾽ ἀσφαλέας, der Text ist also sehr unsicher. Her- mann vermutet ἀσχαλῶσ', wozu παντὶ σθένει weniger zu passen scheint. Mit θέλουσα θέλουσαν vgl. Hom. 272 τὴν δ᾽ ἐθέλων ἐθέλουσαν ἀνήγαγε ὅνδε δόμονδε. ἐπιδέτω: zu 1. Hesych. ἐνώπια· τὰ καταντικρὺ τοῦ πυλῶνος φαι- νόμενα μέρη, ἃ καὶ διεκόσμουν ἕνεκα τῶν παριόντων, Hom. δ 42 πρὸς ἐνώπια παμφανόωντα. „Vom Gipfel des vorspringenden Berges Lykone sah man zwischen Zypressengruppen den Tempel der Artemis Orthia herabschimmern; unten links von der Heerstraße lag ein anderer Artemistempel" (Curtius Pelop. II Paus. II 24, 5).