bester Diener, liebster Mann, wie legst du mir
Der Treue Zeichen gegen uns so deutlich dar!
Denn wie das Noß aus edler Art, obschon betagt,
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In keiner Schreckniß und Gefahr den Muth verliert,
Nein, stolz das Ohr aufrichtet: also du, der uns
Zum Kampfe treibt und selbst der Ersten Einer folgt.
Drum will ich offenbaren, was ich ausgedacht;
Doch du vergönne meinem Wort ein scharfes Ohr,
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Und traf ich nicht das Rechte, gib mir andern Rath.
Nachdem ich angekommen war bei'm pythischen
Orakel, dort zu fragen, wie des Vaters Tod
Ich rächen mög' an jenen, die ihn mordeten,
Gebot mir Phöbos also, wie du gleich vernimmst:
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Den Streich gerechter Rache mit geheimer List
Allein zu führen, nicht bewehrt mit Schild und Heer.
Nun, da mir solcher Gottesspruch verkündet ward,
Tritt du, sobald die Stunde dich gelegen führt,
Zu diesem Haus ein, auszuspäh'n, was hier geschieht,
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Auf daß du klar uns meldest, was du wohl erforscht.
Unkenntlich schuf dich Alter und die lange Zeit,
Und vor Verdacht bewahrt dich dieser Blumenschmuck.
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Doch also sprich zu jenen, daß ein Fremdling du,
Ein Phoker seiest, abgesandt von Phanoteus;
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Denn dieser Mann ist ihres Hauses bester Freund.
Mit Eid betheuernd, melde dann, Orestes sei
Dahingeschieden durch ein unerbittlich Loos,
Bei Kämpfen Pytho's aus dem raschhinrollenden
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Rennwagen stürzend. Also sei der Rede Sinn.
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