Du flehst, und was du flehest, wird, wofern du mich
Anhörst und willig förderst, was der Seuche wehrt,
Dir werden - Rettung und der Noth Erleichterung.
Und also red' ich, weil ich fremd der Kunde bin,
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Wie fremd der Unthat: ich allein, ich käme ja
Nicht weit im Forschen, ohne Spur und Zeichen sonst.
Nun (denn ich trat auch später erst als Bürger ein)
Erklär' ich frei vor allem Kadmosvolke dies.
Wenn euer Einem Kunde ward, von wessen Hand
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Getroffen fiel der Labdakide Laïos,
Gebiet' ich, daß er Alles mir verkündige,
Selbst wenn davor ihm bangte, weil er wider sich
Zeugschaft erheben müßte; denn ihm widerfährt
Nichts Arges, straflos soll er aus dem Lande zieh'n.
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Kennt aber Iemand einen Mann aus fremdem Land
Als Thäter, er verschweig' es nicht; ich werde selbst
Den Lohn an ihn bezahlen, und noch Dank dazu.
Doch wenn ihr schweigt, und Einer, um den Freund besorgt,
Mein Wort verachtet, oder um sich selber bang;
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So sollt ihr hören, was ich dann zu thun beschloß.
Den Mann verbiet' ich, wer er sei, in diesem Land,
Worin Gewalt mir und der Thron beschieden ward,
Gastfreundlich aufzunehmen, noch zu grüßen ihn,
Noch bei der Götter Dienste, noch an Opfern ihm
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Antheil zu gönnen oder an geweihter Flut:
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Von eurer Schwelle stoßet ihn als einen Gräul,
Der uns verunreint, wie des Gottes pythisches
Orakel heute deutlich uns geoffenbart.
245-So Jedes ordnend, will ich treu dem Gotte, will
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Dem hingeschiednen Manne treu zur Seite steh'n.
Dem Thäter aber fluch' ich, ob er seine That
Allein verübt im Dunkel, ob mit Mehreren:
Er friste schnöd ein schnödes Leben ohne Glück!
Ich flehe, mir, wofern ich selber wissentlich
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An meinem Herd als Hausgenossen ihn gepflegt,
Das Leid zu senden, das ich jezt ihm angewünscht.
Doch euch gebiet' ich dringend, daß ihr alles dies
Für mich vollendet, für den Gott und dieses Land,
Das blütenlos und gottverlassen untergeht.
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