Trachiniae. Sophocles. ed. Lewis Campbell. Oxford. 1879.
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τοὺς δ᾽ ἂν τὸ Θήβης ἄστυ ναίοντας μάθοις·
Current edition Experimental
Greek (Lewis Campbell, 1879) (OCR draft) (Greek) (Greek (Lewis Campbell, 1879))
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Translations (1)
German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review) (OCR draft) Experimental (German (J. J. C. Donner, 1875; OCR review)) — 1157 focus
So höre du denn Alles. Dir erschien die Zeit,
1135
Zu zeigen, welch' ein Mann du bist, ob würdig mein.
Mir war vorlängst von meinem Vater offenbart,
Durch keinen stürb' ich, der im Licht der Sonne lebt,
Mich morde nur ein Todter, der im Hades wohnt.
Nun hat das Unthier Nessos, (wie des Gottes Spruch
1140
Kundthat,) der Todte, mich vertilgt, den Lebenden.
Doch ich verkünd' euch jüngre Göttersprüche noch,
Die gleich den ältern lauten, sie bestätigend,
Die dort im Haine, wo der Sell' auf Bergen wohnt
1
Und auf der Erde lagert, ich mir niederschrieb,
1145
Wie's aus des Vaters stimmenreicher Eiche scholl.
Der Baum verhieß mir, alle Noth, die mich bedrängt,
Ein Ziel gewinnen werde sie zu dieser Frist,
Die jezt erschienen; und ich hoffte Wonn' und Glück.
Doch war damit nichts Andres als mein Tod gemeint;
1150
Denn, die der Tod hinraffte, rührt kein Leiden mehr.
Nun, da sich alles dieses klar erfüllt, o Kind,
So werde du des Vaters treuer Kampfgenoß,
Und harre nicht, bis meine Stimme zürnend mahnt;
Nein, gib mir nach, hilf willig, und erwähle dir
1155
Die schönste Tugend: sei dem Vater unterthan!
So höre du denn Alles. Dir erschien die Zeit,
1135
Zu zeigen, welch' ein Mann du bist, ob würdig mein.
Mir war vorlängst von meinem Vater offenbart,
Durch keinen stürb' ich, der im Licht der Sonne lebt,
Mich morde nur ein Todter, der im Hades wohnt.
Nun hat das Unthier Nessos, (wie des Gottes Spruch
1140
Kundthat,) der Todte, mich vertilgt, den Lebenden.
Doch ich verkünd' euch jüngre Göttersprüche noch,
Die gleich den ältern lauten, sie bestätigend,
Die dort im Haine, wo der Sell' auf Bergen wohnt
1
Und auf der Erde lagert, ich mir niederschrieb,
1145
Wie's aus des Vaters stimmenreicher Eiche scholl.
Der Baum verhieß mir, alle Noth, die mich bedrängt,
Ein Ziel gewinnen werde sie zu dieser Frist,
Die jezt erschienen; und ich hoffte Wonn' und Glück.
Doch war damit nichts Andres als mein Tod gemeint;
1150
Denn, die der Tod hinraffte, rührt kein Leiden mehr.
Nun, da sich alles dieses klar erfüllt, o Kind,
So werde du des Vaters treuer Kampfgenoß,
Und harre nicht, bis meine Stimme zürnend mahnt;
Nein, gib mir nach, hilf willig, und erwähle dir
1155
Die schönste Tugend: sei dem Vater unterthan!