Der Leda, Thestios' edlem Kind, entsproßen drei
Jungfrauen, Phobe, Klytemnestra, mein Gemahl,
Und Helena. Um diese werbend, fanden sich
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Die reichsten Fürstensohne rings aus Hellas ein.
Und grause Drohung wurde laut, und Jeder schwur
Den Tod dem Andern, führ' er nicht das Mädchen heim.
In bangen Zweifeln schwebte da Tyndareos,
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Sollt' er sie geben oder nicht, um ungekränkt
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Das Glück zu fesseln. Und er sann dies endlich aus:
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Die Freier alle sollten sich durch hohen Schwur,
Durch treuen Handschlag binden, und in heil'ge Glut
Trankopfer gießen unter Fluchbetheurungen:
Vereint zu helfen jenem, der sich Helena
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Erringe, raubt' ihm Einer sie vom Hause weg,
Vom Lager ihn vertreibend, der die Braut gewann,
Und wider den gewaffnet auszuziehn, und ihm
Die Stadt zu schleifen, ob hellenisch oder fremd.
Nachdem sie das verheißen und Tyndareos,
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Der Greis, die Werber wohl beruckt mit schlauem Sinn;
Låßt er die Tochter wählen aus der Freier Zahl,
Zu wem der Liebe süßer Hauch hinneig' ihr Herz.
Sie wählt o daß er nimmermehr sie heimgefuhrt! -
Menelaos. Nun kam Troja's Sohn, er, jener drei
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Göttinnen Richter, wie der Menschen Sage spricht,
Nach Lakedamon, bluhend in der Gewande Pracht,
Von lauterm Golde blizend, im Barbarenprunk,
Und raubte liebend Helena, die liebende,
Nach Ida's Rindertriften fort; Menelaos war
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Auswärts. Verlassen stürmte der durch Hellas nun,
Und rief der Fürsten alte Schwür' an Tyndareus
Heraus, dem Schwergekränkten treu Beistand zu leihn.
Iphigenia in Aulis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .