Euripides Bacchae 370-430

T. A. Buckley (Translator)

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Bacchae. Euripides. T. A. Buckley (Translator). London. 1850.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by The Annenberg CPB/Project.

Current edition Perseus

The Bacchae (English) (Euripides. The Tragedies of Euripides. Vol. I. Buckley, Theodore Alois, translator. London: Henry G. Bohn, 1850. (Modernized by Perseus.))

Editions (1)
Βάκχαι Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. III. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1920-1978)) — 370-432 focus
Translations (2)
The Bacchae (OCR draft) Experimental (The Bacchae. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1845; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 2, Heidelberg: C. F. Winter, 1845. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 370 focus
Unentweiht heilige Macht, Frömmigkeit, welche die Erd'
Auf Goldschwingen durchfliegt, horst du den Pentheus, horst
Du den unheiligen Hohn, den er dem Bromios beut,
Semele's Sohn, welcher am kranzreichen Gelag
Fröhlich voran unter dem Chor Himmlischer strahlt, der sie gelehrt,
335
Sich in Reihntanzen zu freun und der froh hallenden Flot',
Und die Trübsal zu beschwichtigen, wenn die luftathmende
Traube
An dem Mahl Götter erquickt, und der Pokal bei dem Gelag
Männer im Epheukranz in den Schlummer einwiegt?
Erste Gegenstrophe.
Wo die Gier ohne Gesez waltet, die Zung' ungezähmt,
340
Harrt am Ziele das Leid; Tage des Weisen, die
Voll Ruh' harmlos entfliehn, stehn unerschuttert im Sturm,
Schirmen das Haus. Denn des Olympos Götter, fern,
Wohnend in Lichthohen der Luft, schauen das Thun Sterblicher doch.
Nicht Weisheit ist die Weisheit, die das Unsterbliche denkt. 1
345
Unverweilt fluchtet die Zeit. Wer das Erhabene sich zum Ziel sezt,
Er genießt nicht, was die Erd' ihm beut. So thun Rasende nur,
(Meinen wir,) so nur Thoren, von Wahn geblendet.
Zweite Strophe.
Daß ich kame nach Kypros, dem Inselland' Aphrodita's,
Wo die Schaar der Eroten wohnt, Menschenherzen bezaubernd,
350
Und nach Paphos, dem regenlosen, 2
Das des mächtigen Flusses hundertarmige Ströme trinkt, 3
Oder wo der pierische Siz der Musen in heiliger
Schönheit ragt, der Olympos!
Dahin leite mich, Bromios, der die bacchischen Chore führt!
355
Da sind Chariten, Liebe da,
Da dürfen frei die Bacchen Feste feiern.
Zweite Gegenstrophe.
Unser Gott, des Kroniden Sohn, freut sich festlicher Mahle,
Liebt den segenverleihenden, månnernährenden Frieden.
Bacchos spendet des Weines Wonne,
360
Jeden Gram zu vergessen, gleich dem Armen und Reichen aus,
Haßt ihn, welcher nicht sorgt, in Luft helle Tag', und die süße Nacht
Ohne Harm zu verleben.
Weis ist, welcher das Herz von den Ueberweisen sich ferne
Doch der Pobel, behaupt' ich frei,
365
hålt;
Das Schlechtre wählt er immer und vollbringt es.
Dionysos, gebunden von Sclaven des Pentheus herbeigeführt. Pentheus. Der Chor.

Notes on the current edition

Bacchae

1.
Because the Dionysiac ἱερά take place νύκτωρ τὰ πολλά (486)
Dodds, ad loc.