Euripides Orestes 807-843

ed. Gilbert Murray

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Orestes. Euripides. ed. Gilbert Murray. Oxford. 1913.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by The Annenberg CPB/Project.

Current edition Perseus

Ὀρέστης (Greek) (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. III. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1920-1978))

Translations (3)
Orestes Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. II. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1891. (Modernized by Perseus.)) — 807-840 focus
Orestes (OCR draft) Experimental (Orestes. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1841; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 1, Heidelberg: C. F. Winter, 1841. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 807 focus
Hohes Gluck und mannlicher Muth,
Die so stolz in Hellas Gebiet
795
Prangten und an Simoïs Flut,
Wandten Atreus' Sohnen sich um in Unheil,
(So wollt' ein uraltes Geschick des Hauses einst!)
Seit um den goldnen Widder im Stamme
Tantalos' Streit sich erhob,
800
Seit dem graunvoll blutigen Mahl,
Edler Söhne gråßlichem Mord:
Und jezo rastet die Schuld im Hause
Der beiden Atriden nimmer,
Blut tauschend mit Blute.
805
Gegenstrophe.
Schon ja, schon war's nicht, in das Herz
Treuer Weltern mordend das Schwert
Einzutauchen, und es, von Blut
Schwarzgefärbt, zu zeigen dem Strahl der Sonne.
Zwiefache Gottlosigkeit ist die bose That, 1
810
Thörichter Männer grause Verirrung.
Zitternd in todtlicher Angst,
Rief die Tyndaride: du wagst
Schndden Frevel, daß du, o Kind,
Die Mutter mordest: o daß du, Sohn, nicht,
815
Werth haltend die Gunst des Vaters,
Schmach drntest auf ewig!
Schlußgesang.
Welches Weh' ist, welcherlei Noth, 2
Welche Thrån' auf Erden so groß,
Als der eigenen Mutter Blut vergießen?
820
Solche That hat er geubt,
Und stürmt nun rasend umher,
Der Erinnyen Raub wegen des Mords,
Und ihm rollt sein Auge so wild,
Agamemnons herrlichem Sohn.
825
Elender, ha! welcher die Mutter,
Die aus golddurchwirktem Gewand
Ihm entgegenstreckte die Brust,
Ohn' Erbarmen mordete,
Also zu rächen die Schmach des Vaters!
830